Max Verstappen: Freitagsbestzeit nicht das wahre Bild

Max Verstappen fuhr am Trainingstag zum Steiermark-Grand-Prix die Tagesbestzeit, doch der Schein trügt: Lewis Hamilton war schneller, die Zeit wurde aber gestrichen

Max Verstappen: Freitagsbestzeit nicht das wahre Bild

Max Verstappen scheint beim Großen Preis der Steiermark dort weiterzumachen, wo er in Frankreich aufgehört hatte. Der Red-Bull-Pilot fuhr am Freitag auf der Heimstrecke seines Teams mit großem Vorsprung die Tagesbestzeit, wobei Lewis Hamiltons sogar etwas schneller war, die Zeit des Briten aber wegen Verletzung der Track Limits gestrichen wurde. Ergebnis 2. Training

"Lewis war schneller, aber seine Zeit wurde gestrichen, weshalb es etwas anders ist, als es im Moment aussieht. Aber insgesamt war es sehr gut für uns", sagt Verstappen. Seine Zeit von 1:05.412 Minuten war etwas mehr als drei Zehntel schneller als die des überraschend starken Daniel Ricciardo auf Rang zwei.

Für das Qualifying erwartet Verstappen wieder ein enges Duell mit Titelrivale Hamilton. "Es war ja schon im zweiten Training möglich, daher bin ich mir auch im Qualifying sicher. Wir müssen auch abwarten, was das Wetter macht, aber ich denke, es wird eng sein", sagt der Niederländer.

Perez mit Dreher und Rückstand

Kein ganz so zufriedenes Fazit zog Verstappens Teamkollege Sergio Perez. Dem Mexikaner fehlten fast sieben Zehntelsekunden auf Verstappen, in der Endabrechnung des zweiten Trainings wurde Perez Neunter. "Ich denke, wir müssen noch etwas Feintuning vornehmen", sagt Perez.

Im ersten Training drehte er sich in Kurve 4 weg, als er zu weit rausgetragen wurde und mit dem Hinterrad ins Kiesbett kam. Auch Ferrari-Pilot Carlos Sainz und Nikita Masepin im Haas erlebten in der zweiten Session einen ähnlichen Moment.

"Ich habe mich im Auto nicht so wohlgefühlt und vielleicht sind wir in die falsche Richtung gegangen. Ich mache mir aber keine Sorgen", meint Perez, der sich für den Samstag optimistisch zeigt. "Ich denke, unsere Pace ist gut, der Longrun war vielversprechend. Wenn wir über Nacht ein paar Zehntel finden, können wir morgen mitkämpfen", glaubt Perez.

Entspannt zeigt sich Perez auch deshalb, weil es ihm im Saisonverlauf immer wieder gelungen sei, zum Samstag hin schneller zu werden. "Besonders hier machen ein paar Zehntel eine Menge aus. Hoffentlich sind wir morgen im Qualifying dabei und können in Q3 eine gute Runde zeigen", blickt er voraus.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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