Max Verstappen glaubt: Toro Rosso 2016 eine Sekunde schneller

Toro Rosso in der Formel-1-Saison 2016 trotz Vorjahresmotoren von Ferrari eine Sekunde schneller als 2015? Max Verstappen glaubt daran.

Das im italienischen Faenza ansässige Toro-Rosso-Team setzt in der Formel-1-Saison 2016 nicht mehr auf Renault-, sondern auf Ferrari-Power. Dabei handelt es sich allerdings nicht um die aktuelle Spezifikation, wie sie das Ferrari-Werksteam und auch das Neueinsteigerteam Haas erhalten, sondern um die Spezifikation aus der Saison 2015.

Weil das 2015er Aggregat von Ferrari andere Dimensionen aufweist als jenes von Renault, werden sich auch die Dimensionen des Toro Rosso STR11 von denen des STR10 unterschieden. So ist der Radstand der Neukonstruktion länger als der des Vorjahresmodells. „Ich schätze, dass das Auto in schnellen Kurven etwas stabiler, in langsamen Kurven etwas schwerfälliger sein wird“, so Max Verstappen anlässlich eines Auftritts in der niederländischen TV-Show Peptalk.

Dank der Veränderungen am Auto, die laut Verstappen neben dem längeren Radstand auch „veränderte Flügel und eine etwas andere Nase“ umfassen, rechnet der 18-Jährige damit, dass Toro Rosso ein signifikanter Sprung nach vorn gelingen wird.

„Ich glaube, wir können einen größeren Schritt machen als die meisten anderen Teams“, sagt Verstappen ungeachtet des PS-Nachteils der 2015er Ferrari-Motoren. Den Zeitgewinn im Vergleich zum STR10 aus der Saison 2015 schätzt der Toro-Rosso-Pilot auf „acht Zehntelsekunden bis eine Sekunde“.

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