Max Verstappen hat Gianpiero Lambiase zu Wechsel geraten
Jos Verstappen hat verraten, dass er und Sohn Max bereits länger darüber informiert waren, dass Gianpiero Lambiase von Red Bull zu McLaren wechseln wird
Gianpiero Lambiase und Max Verstappen arbeiten seit 2016 bei Red Bull zusammen
Foto: Formel 1
Als Red Bull am Donnerstag den Abschied von Gianpiero Lambiase verkündete, kam das für viele überraschend. Max Verstappen wusste allerdings bereits seit einiger Zeit, dass sein Renningenieur den Rennstall in Richtung McLaren verlassen würde.
"Wir wussten es schon eine Weile und wir wussten auch, wann es passieren würde", verrät Max' Vater Jos Verstappen gegenüber RaceXpress. Tatsächlich habe das Verstappen-Lager Lambiase sogar dazu geraten, das McLaren-Angebot anzunehmen.
"Es ist eine riesige Chance für ihn und wir haben Verständnis dafür", betont Ex-Formel-1-Pilot Verstappen und erklärt: "Wir haben ihm auch gesagt, dass er das tun soll, dass er diese Chance mit beiden Händen ergreifen soll."
Gleichzeitig erinnert der Niederländer daran, dass Lambiase noch bis 2027 bei Red Bull unter Vertrag steht. Deswegen ist aktuell auch noch nicht bekannt, wer Lambiases Aufgaben nach dessen Abschied übernehmen soll.
Das sei eine Entscheidung, die Red Bull treffen müsse, so Verstappen. Dass sein Sohn Red Bull am Ende des kommenden Jahres gemeinsam mit Lambiase verlassen könnte, glaubt der 54-Jährige interessanterweise nicht.
Warum Jos nicht mehr an einen Rücktritt von Max glaubt
Dabei hatte Verstappen noch vor wenigen Wochen gegenüber de Telegraaf erklärt: "Ehrlich gesagt habe ich Angst, dass Max seine Motivation verliert. Ein Formel-1-Auto zu fahren war für ihn früher das Größte überhaupt, aber im Moment sehe ich das ziemlich pessimistisch."
Inzwischen sieht er die Lage etwas entspannter. "Es sieht so aus, als würden die Formel 1 und die FIA die Regeln doch anpassen. Schauen wir mal, was sie dieses Jahr tun können, das wird helfen", erklärt der Niederländer.
"Ich glaube, sie wissen ganz genau, was sie tun müssen", so Verstappen, dessen Sohn sich in den vergangenen Wochen und Monaten öffentlich immer wieder negativ über das neue Reglement in der Königsklasse geäußert hatte.
Für diese Kritik hat Jos Verstappen Verständnis. Auch er habe als Rennfahrer "weniger Spaß" beim Zusehen, betont er. "Deshalb schaue ich ab und zu zu und schalte den Fernseher dann einfach aus. Weil es mich weniger interessiert", verrät Verstappen.
"Jetzt ist es eher ein Ingenieurswettbewerb", so der langjährige Formel-1-Pilot, der sich wünscht, dass die Fahrer in Zukunft wieder einen größeren Unterschied machen können. Sollte das passieren, dürfte auch Sohn Max noch ein bisschen länger in der Königsklasse fahren.
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