Max Verstappen hätte gerne V10-Motoren in der Formel 1 zurück

Mit dem Wunsch spricht Max Verstappen sicher zahlreichen Fans aus der Seele. Der Red-Bull-Pilot hätte gerne V10-Motoren in der Formel 1, wenn das aktuelle Motorenreglement ausläuft.

Max Verstappen hätte gerne V10-Motoren in der Formel 1 zurück
1. Kurve: Sebastian Vettel, Ferrari SF70H; Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08; Kimi Räikkönen, Fer
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13; Esteban Ocon, Force India VJM10
Max Verstappen, Red Bull
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13; Felipe Massa, Williams FW40
Max Verstappen, Red Bull Racing, RB13; Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1, W08
Max Verstappen, Red Bull Racing; Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso
Max Verstappen, Red Bull Racing, RB13; Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1, W08

Seit ihrer Einführung 2014 sind die 1,6-Liter-V6-Turbo-Hybridmotoren mit ihren komplizierten Energierückgewinnungssystemen vielen Formel-1-Fans ein Dorn im Auge. Insbesondere der ohrenbetäubende Lärm, den die V10-Aggregate machten, fehlt, wodurch die Formel 1 nach Meinung der Fans viel an Attraktivität verloren hat.

Aber nicht nur Fans trauern den alten Zeiten der V10-und V12-Motoren nach, auch unter den Fahrern sind die aktuellen Antriebsstränge zum großen Teil nicht sehr beliebt. Max Verstappen ist einer jener, die gerne wieder mehr Sound in der Königsklasse hätte.

 

"Ich denke, es wäre sehr schön, den V10-Motor oder so etwas zu haben, mit dem schönen Sound", sagte der Niederländer im exklusiven Interview mit Motorsport.com in Melbourne. Über den Sound der V6-Motoren sagte er: "Für mich im Auto ist es schön, aber ich denke, für die Fans ist es nicht wirklich beeindruckend, wenn man es mit dem V10 oder V12 vergleicht."

Das aktuelle Motorenreglement wurde eingeführt, da die Verantwortlichen das Gefühl hatte, dass die Formel 1 für die Produktion der Straßenautos mehr Relevanz haben sollte. Da sieht es aber eher so aus, als sollten die Autos der Zukunft voll elektrisch werden. Ein ausschließlich elektrisch angetriebenes Rennauto, wie in der Formel E kommt für Verstappen aber nicht infrage.

"Von mir aus können wir es gerne für die nächsten 15 Jahre so lassen, wie es ist. Danach können sie das komplette Ding dann elektrisch machen", sagte der 19-Jährige, der sich in der Formel 1 sieht, bis er Mitte 30 ist. "Dann werde ich andere Dinge tun. Ich habe da schon ein paar Sachen im Kopf, die ich gerne tun würde. Das ist aber natürlich noch weit weg."

Auf die Frage, was er glaube, wie die Formel 1 in 15 Jahren aussehe, antwortete er: "Ich hoffe, dass sie dann immer noch mit einem Benzinmotor fährt. Mit einem, der auch etwas Lärm macht."

Am Freitag beraten die Hersteller, inklusive einiger, die (noch) nicht in der Formel 1 vertreten sind, wie Audi und Volkswagen, gemeinsam mit der FIA über das Motorenkonzept in der Formel 1 nach 2020.

Wie ist Ihre Meinung zum Motorenformat der Formel 1 und zur Formel 1 generell? Sagen Sie es uns! Hier ist unsere große Formel-1-Umfragehttps://f1survey.motorsport.com - mitmachen lohnt sich!

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