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Max Verstappen: Kiesbetten statt Tracklimits ist "großartig"

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen schwärmt von Imola, auch dank der jüngsten Änderungen an der Strecke - Sie sollten als Beispiel für weitere Strecken dienen

Max Verstappen: Kiesbetten statt Tracklimits ist "großartig"

Asphaltierte Auslaufzonen statt Kiesbetten: So lautete die Devise auf vielen Formel-1-Rennstrecken in den vergangenen Jahren. Dabei stand vor allem der Sicherheitsaspekt im Vordergrund, auch wenn es seitens vieler Fahrer und Fans Kritik gab.

In Imola ist man in diesem Jahr den umgekehrten Weg gegangen und hat in einigen Kurven wieder Kiesbetten installiert. Damit will man unter anderem die Tracklimits-Situation entschärfen, die in der Vergangenheit wiederholt für Unmut gesorgt hatte - etwa in Spielberg 2023, wo im Rennen insgesamt 1.200 Verstöße gezählt wurden.

Mit einem Kiesbett als natürliches Limit kann das nicht passieren. Denn hier spürt der Fahrer die Folgen unmittelbar auf der Strecke. Ausrutscher und Fehler rächen sich direkt.

Nach Freitag wurden zudem die weißen Linien an einigen Kurvenausgängen verbreitert, sodass die Fahrer besser beurteilen können, ob sie innerhalb der Tracklimits sind.

Max Verstappen begrüßt das. "Ehrlich gesagt, ich finde es großartig", kommentiert er die wiedereinführten Kiesbetten. "Man wird bestraft, wenn man zu weit fährt."

"Ich muss nicht mehr darauf achten, ob mein Reifen auf der weißen Linie ist oder nicht, weil wir mit der FIA Änderungen vorgenommen haben, um breitere Linien zu malen. Und ganz ehrlich, es ist einfach eine fantastische Strecke. Ich wünschte, wir hätten 24 solcher Strecken im Kalender", schwärmt der Red-Bull-Pilot über Imola.

"Wir fahren auf vielen Strecken, die mich nicht wirklich reizen. Aber das hier ist unglaublich. Es gibt ein paar Old-School-Strecken, die wir noch im Kalender haben, und die sind immer sehr aufregend. Das ist es auch, was mir gefallen hat, als ich anfing, Rennen zu fahren und die Formel 1 zu verfolgen. Wir brauchen mehr davon."

Auch Lando Norris bewertet die Änderungen in Imola durchweg positiv. "Ich habe das Gefühl, dass wir gerade wieder zu dem zurückkehren, was wir vor sechs, sieben Jahren hatten. Ich weiß nicht, warum sie damals überhaupt alles asphaltiert haben."

"Jedenfalls sagten sie, es sei unmöglich, das wieder rückgängig zu machen - und jetzt ist es, wie es einmal war. Aber wie Max schon sagte, müssen wir jetzt einfach nicht mehr über weiße Linien nachdenken. Immer zu schauen, wo die weiße Linie im Verhältnis zum Reifen ist, ist etwas, worüber wir nicht nachdenken sollten", sagt Norris.

"So liegt es mehr am Fahrer, das Risiko einzugehen und sich auf die Kurven einzulassen, besonders auf einer Strecke wie dieser. Wir müssen vollen Einsatz zeigen. Es ist eine Art von Risiko gegen Belohnung. Hoffentlich können wir auf mehr Strecken in diese Richtung gehen, auch wenn Imola immer etwas Besonderes ist."

Norris McLaren-Teamkollege Oscar Piastri räumt ein, dass es für die Fahrer dadurch zwar "ein bisschen schwieriger" werde, da man sich die Runde leichter ruinieren oder das Auto beschädigen kann. "Aber ich meine, wir haben überall Tracklimits."

"Das Risiko besteht also immer, auch wenn es ein bisschen anders ist. Das eine ist, dass man im Kiesbett landet und die Runde oder das Auto komplett ruiniert. Das andere ist, dass man ein bisschen weit fährt, aber damit seine Runde genauso ruiniert."

"Ich denke, dass wir uns hier dank der Änderungen an den weißen Linien, die wir mit der FIA vorgenommen haben, keine Sorgen mehr darüber machen müssen, ob wir auf der Strecke sind oder nicht. Wir wissen genau, ob wir innerhalb oder außerhalb sind. Das ist für uns befriedigender und auch einfacher", hält Piastri fest.

Und er ergänzt: "China war ein sehr ähnliches Beispiel. Sie haben dort mehr Kiesbetten eingebaut. Wir haben das sehr gelobt und würden es auch auf anderen Strecken begrüßen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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