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Max Verstappen: Wenn ich bei Red Bull bleiben soll, dann ...

Mercedes will ihn haben, aber: Was Formel-1-Fahrer Max Verstappen zur Voraussetzung macht, dass er über die Saison 2024 hinaus für Red Bull antritt

Max Verstappen & Mercedes: "Kein Grund zu gehen", wenn ...

Die turbulenten Wochen bei Red Bull rund um den internen Machtkampf haben ihre Spuren hinterlassen beim Formel-1-Team. Und jetzt, da Mercedes einen Nachfolger für Lewis Hamilton braucht und aktiv die Fühler nach Max Verstappen ausstreckt, wird dessen Zukunft bei Red Bull hinterfragt.

In der Pressekonferenz vor dem China-Grand-Prix 2024 in Schanghai (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) wurde Verstappen genau damit konfrontiert: mit der Frage, wie er dazu stehe, dass es inzwischen Zweifel daran gäbe, ob er seinen bis 2028 laufenden Red-Bull-Vertrag erfülle.

Verstappens Antwort: "Ich habe nach 2021 einen langfristigen Vertrag [bei Red Bull] unterschrieben. Und das Einzige, was ich von Anfang an betont habe, ist: Ich will eine ruhige, friedliche Umgebung vorfinden."

 

"Dass wir zuletzt über das Auto gesprochen haben, stimmt mich sehr zufrieden. Wir sprechen über die Leistung des Autos, und so sollte es auch sein", meint Verstappen.

Was Verstappen zum Bleiben bewegen kann

Das kann als Anspielung auf die unruhige Zeit unmittelbar vor Beginn der Formel-1-Saison verstanden werden, als Red Bull eine interne Untersuchung gegen Teamchef Christian Horner anstieß. Die Folgen der Untersuchung und das politische Gerangel im Team hatten seit Februar die Berichterstattung um Red Bull dominiert, sind bei den jüngsten Rennwochenenden aber etwas in den Hintergrund gerückt.

Bleibt es dabei, dass sportliche Themen tonangebend sind, könnte Verstappen bleiben. Das zumindest deutet er an, wenn er weiter sagt: "Solange ich glücklich bin im Team, gibt es keinen Grund zu wechseln."

Für wie lange, das lässt Verstappen offen. Er sehe sich aber "nicht bis 45" in der Formel 1 fahren, so wie zum Beispiel Fernando Alonso das vorhat mit dem neuen Vertrag bei Aston Martin. "Über sowas kann man nur schwer etwas sagen", meint Verstappen. "Aber man weiß nie."

Kommt 2024 der erste China-Sieg?

Ungewiss ist laut Verstappen auch, ob er China nach dem Rennwochenende in Schanghai erstmals als Sieger verlassen werde. "Die Herangehensweise ist aber immer gleich: Du willst überall gewinnen, wo du antrittst", sagt Verstappen.

"Wir sind jetzt ein paar Jahre nicht hier gewesen, aber ich konzentriere mich deshalb nicht so sehr darauf, hier unbedingt gewinnen zu müssen. Ich will einfach gewinnen."

Was noch im Red Bull RB20 drinsteckt

Der Red Bull RB20 bietet dazu die vermeintlich beste Ausgangslage im gesamten Formel-1-Feld. Aber wie lange noch? Red-Bull-Designer Adrian Newey nämlich hat angedeutet, sein Team habe mit dem aktuellen Auto bereits das Maximum bei der Entwicklung erreicht.

Verstappen aber widerspricht: "Ich denke schon, dass wir aus dem Auto noch viel mehr herausholen können. Das ist ja gerade der Grund, warum wir diesen Entwicklungsweg eingeschlagen haben, weil es noch mehr Potenzial gibt. Aber wie viel, das ist unterm Strich schwierig zu sagen. Und wenn wir es wüssten, wir würden das Auto natürlich sofort schneller machen. Es braucht einfach seine Zeit."

Was Verstappen über Sprintrennen denkt

Zeit, die Verstappen und seine Formel-1-Kollegen beim Rennwochenende in Schanghai nicht haben, zumindest nicht im Freien Training: Unter dem Sprintformat stehen nur 60 Minuten freies Fahren auf dem Programm, danach folgen zwei Qualifyings und zwei Rennen.

Dass Sprint-Qualifying und Sprint bereits am Samstagvormittag abgeschlossen sind und anschließend das Qualifying und der Grand Prix folgen, begrüßt Verstappen ausdrücklich: "So ist es sinnvoller. Das Ärgerlichste am bisherigen Ablauf war, dass man direkt nach dem ersten Training ins Qualifying gegangen ist. Und hatte man das Set-up nicht auf den Punkt gehabt, dann hing man für den Rest des Wochenendes daran fest."

Die neuen Voraussetzungen bieten Fahrern und Teams laut Verstappen "mehr Gelegenheiten", die Abstimmung der Autos zu perfektionieren. "Das dürfte dann auch für besseres Racing sorgen", meint Verstappen - obwohl meist das Gegenteil eintritt: Haben alle Teams ausreichend Zeit zur Vorbereitung, profitieren im Normalfall die Topteams und es kommt kaum zu Überraschungen.

Sprint in Schanghai? Verstappen könnte darauf verzichten

Hat sich die Formel 1 gerade deshalb für Schanghai als Standort für ein Sprintrennen entschieden, weil nach Jahren der Abwesenheit Raum für Unvorhergesehenes besteht? Verstappen kann sich das vorstellen: "Das macht das Ganze spannender. Es ist ein bisschen interessanter für die Fans. Sagen wir es mal so."

"Idealerweise wäre ich hier gern ein normales Wochenende gefahren. Aber jetzt können wir immerhin mal das neue Format ausprobieren", sagt Verstappen. "Hoffentlich ist es besser als das, was wir bisher hatten."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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