Max Verstappen: Mir war vom ersten Rennen an klar, dass das nichts wird

Red-Bull-Fahrer Max Verstappen erklärt, wann er den Glauben an den möglichen WM-Titelgewinn in der Formel-1-Saison 2020 verloren hat

Max Verstappen: Mir war vom ersten Rennen an klar, dass das nichts wird

Seit dem Türkei-Grand-Prix in Istanbul steht fest: Lewis Hamilton ist Formel-1-Weltmeister 2020 und Max Verstappen muss weiter warten auf seinen ersten Titel. Verstappen selbst war schon seit Imola offiziell raus aus der Entscheidung, sagt aber nun: Ihm sei schon viel früher gekommen, dass 2020 nicht sein Jahr werden würde.

Auf die explizite Nachfrage, ab wann er "gewusst" habe, in der Saison 2020 kein ernsthafter Titelanwärter zu sein, sagte Verstappen schlicht: "[Beim] ersten Rennen." Begründung: "Ich denke, es war dann ziemlich klar, dass wir einen zu großen Rückstand hatten."

In Zahlen ausgedrückt: Verstappen fehlten im ersten Qualifying des Jahres exakt 0,538 Sekunden auf Pole-Mann Valtteri Bottas im Mercedes.

Verstappen schweigt sich aus über Red-Bull-Schwachstellen

"Warum [der große Abstand]? Das weiß ich nicht. Wir hätten es ja längst geändert, wenn wir es wüssten", sagt Verstappen weiter. An mangelndem Einsatz seitens Red Bull und Honda jedenfalls läge es nicht. "Alle arbeiten sehr hart, kein Zweifel. Und wir müssen weiter aufholen. Es ist nur sehr schwierig, die Gründe dafür zu benennen."

Immerhin: Sein Team bleibe bei der technischen Entwicklung am Ball und habe erst beim Türkei-Grand-Prix wieder Neues ausprobiert, das "definitiv positiv" gewesen sei, meint Verstappen. Ins Detail geht er nicht.

Er verspreche sich aber einiges von den Red-Bull-Updates, so sagt er: "Ich will sehen, wie diese Teile hier funktionieren, auf einer Strecke, die wir gut aus der Vergangenheit kennen. Ich bin zuversichtlich, dass es gut werden kann."

WM-Ergebnis? Nicht so wichtig, meint Verstappen

Alles Weitere sei nicht so entscheidend, meint Verstappen. Ob er am Saisonende Zweiter oder Dritter in der Formel-1-Fahrerwertung sei, das "spielt eigentlich keine Rolle", wie er sagt.

Seine Philosophie für die restlichen Rennen: "Ich will einfach nur ein gutes Ergebnis. Wenn es bedeutet, dass du am Ende Dritter in der Gesamtwertung bist, aber hintenraus ein paar positive Rennen hattest, dann bin ich damit zufrieden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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