Max Verstappen über Formel-1-Autos 2017: "Augen zu und Vollgas"

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Max Verstappen über Formel-1-Autos 2017:
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
07.11.2016, 10:36

Max Verstappen widerspricht der allgemeinen Aussage, dass die neuen Autos durch den erhöhten Abtrieb schwieriger für die Fahrer zu beherrschen sein werden als die aktuellen Boliden.

Max Verstappen, Red Bull Racing RB12
Max Verstappen, Red Bull Racing RB12
Max Verstappen, Red Bull Racing RB12
Max Verstappen, Red Bull Racing RB12
Max Verstappen, Red Bull Racing RB12
Max Verstappen, Red Bull Racing
Max Verstappen, Red Bull Racing RB12; Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12; Sebastian Vettel, Ferr
Max Verstappen, Red Bull Racing; Gianpiero Lambiase, Red Bull Racing, Renningenieur
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid; Max Verstappen, Red Bull Racing RB12
Gridgirl von Max Verstappen, Red Bull Racing

Sehr viel werde sich wahrscheinlich nicht ändern, glaubt Max Verstappen, nachdem er im Simulator einen ersten Eindruck seines Arbeitsgeräts für 2017 bekommen hatte.

"Ich würde nicht wirklich sagen, dass es mehr Mut erfordern wird, denn man hat mehr Grip", sagte der Niederländer im exklusiven Interview mit Motorsport.com.

"Man muss physisch nicht stärker sein. Nach dem, was ich im Simulator gesehen habe, glaube ich, dass es einfacher zu fahren sein wird. Die aktuellen Autos sind in Hochgeschwindigkeitskurven, die nicht voll gefahren werden, leicht am Limit. Nächstes Jahr heißt es einfach Augen zu und Vollgas." 

Durch die größeren Flügel, breiteren Reifen und breiteres Autos sollen die Rundenzeiten um etwas 5 Sekunden schneller werden. Max Verstappen erklärte, dazu sei es auch wichtig, dass die Pirelli-Reifen mitspielen.

"Ich hoffe, dass sie nicht zu sehr überhitzen. Man weiß das aber nie, weil auch die Belastung der Reifen steigen wird", sagte er. "Natürlich sind sie breiter, aber vielleicht wird es wieder das Gleiche. Also müssen wir abwarten." 

Sicher sei jedoch, dass die Optik der Autos auch für die Fans sicher sehr ansprechend sei, sagte der Red-Bull-Pilot. "Ich habe noch nicht allzu viel gesehen, weil alles noch im Entwicklungsstadium ist, aber es sieht interessant aus. Sogar einige der Designs, die die Leute im Internet posten. Ich bin definitiv dafür. Jetzt liegt es an uns, etwas daraus zu machen."

Das Gespräch führte Jonathan Noble

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