Max Verstappen verrät: Bei dieser Art von Motorsport ist das Risiko zu groß
Max Verstappen probiert gerne neue Arten von Motorsport, doch vom Rallyesport hält sich der Niederländer auch in Zukunft fern: Warum ihm das Risiko zu groß ist
Im Rallyesport wird man Max Verstappen wohl nie sehen
Foto: Formel 1
Egal ob Formel 1, verschiedene Rennen im Sportwagen, 24h Nürburgring oder Le Mans: Red-Bull-Star Max Verstappen ist eigentlich offen dafür, im Laufe seiner Karriere auch andere Rennserien auszuprobieren. Ein Einstieg in den Rallyesport kommt für den viermaligen Weltmeister jedoch nicht infrage.
"Ich finde es wirklich cool, aber ich denke einfach daran, dass wenn ich einen Fehler mache und gegen einen Baum fahre - der Baum bewegt sich ja nicht. Das ist für mich die Grenze", sagt Verstappen im Podcast Up To Speed. "Das ist etwas, das ich nicht tun möchte. Es ist einfach ein zu hohes Risiko."
"Und ich weiß, das klingt vielleicht etwas albern, aber in der Formel 1 gibt es bei einem Unfall zumindest in den meisten Fällen eine Barriere - eine richtig konstruierte Barriere, die den Aufprall besser abfedern sollte. In meiner Vorstellung ist das etwas anders."
"Es ist ein Risiko, das ich nicht eingehen möchte, aber es ist wirklich cool, das zu sehen", gibt Verstappen zu. Der 28-jährige Niederländer ist sogar vorbelastet: Ausgerechnet sein Vater Jos Verstappen ist derzeit in der Rallye-Europameisterschaft (ERC) aktiv.
Max Verstappen: Mein Vater ist "schwer zu schlagen"
"Ja, ehrlich gesagt ist das ziemlich verrückt", grinst Verstappen Junior, der die Leistungen seines Vaters hervorhebt. "Was ich wirklich beeindruckend finde, ist, dass er jetzt 53 Jahre alt ist, fast 54, und gegen Typen fährt, die Ende 20, Anfang 30 sind."

Jos Verstappen ist im Rallyesport erfolgreich
Foto: Motorsport Images
"In manchen Meisterschaften schlägt er sie sogar. Und natürlich läuft im Rallyesport viel über die Notizen, aber am Ende, wenn man eine bestimmte Rallye ein paar Mal fährt, verlässt man sich ein Stück weit auf Gedächtnis. Wenn man es über ein paar Jahre macht, wird man automatisch besser."
"Er ist wirklich gut darin, ehrlich gesagt. Er liebt es", verrät der Formel-1-Pilot. "Er ist sehr schwer zu schlagen. Wenn wir zum Beispiel - sagen wir mal, man mietet ein kleines Stück Fläche auf einem Flughafen und sie bauen eine Strecke auf und wir fahren zusammen, dann muss ich ehrlich gesagt alles geben, um ihn auf einer Runde zu schlagen."
"Und das mache ich gerne", gibt Verstappen zu. Dennoch kommt ein Start im Rallyesport und auf "einer richtigen Etappe" für ihn nie infrage. "Er zeigt mir all die Videos, die er in welchem Rallyeauto auch immer fährt, ich meine, ich finde das wirklich beeindruckend."
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