Max Verstappen vor Montreal: "Keine zu großen Sorgen" wegen Honda-Motor

Honda fehlt im Vergleich zu Mercedes und Ferrari noch immer Leistung - Red-Bull-Pilot Max Verstappen möchte deswegen in Kanada aber nicht frühzeitig aufgeben

Max Verstappen vor Montreal: "Keine zu großen Sorgen" wegen Honda-Motor

Zuletzt in Monaco konnte Max Verstappen um den Sieg kämpfen. In Kanada könnte sich das an diesem Wochenende ganz anders darstellen, denn auf dem Kurs in Montreal kommt es deutlich mehr auf den Motor an als auf der engen Strecke im Fürstentum. Und da der Honda-Antrieb noch immer nicht auf Augenhöhe mit Mercedes und Ferrari ist, werden Red Bull in Kanada bestenfalls Außenseiterchancen eingeräumt.

"Ich mache mir deswegen keine zu großen Sorgen", winkt Verstappen vor dem Kanada-Wochenende allerdings ab. Er erklärt, dass er als Fahrer die Leistung des Motors sowieso nicht beeinflussen könne. "Ich mache mir Sorgen darum, das beste aus mir selbst herauszuholen und ein gutes Set-up für das Auto zu finden", stellt Verstappen klar. Generell habe er ein "gutes" Gefühl.

"Wir wissen, dass zum Beispiel Ferrari einen großartigen Topspeed hat. Daher ist das für sie natürlich eine bessere Strecke. Wenn wir es mit Monaco vergleichen, dann sollte es für uns eigentlich nicht so gut sein", ist sich der Niederländer bewusst. Er stellt aber auch klar, dass man "kein sehr großes Defizit" habe, und erinnert: "Momentan ist es nur Spekulation. Vielleicht ist es besser als erwartet. Man kann nie wissen."

Daher wolle er zunächst einmal die ersten Sessions in Montreal abwarten. Ähnlich sieht es auch Teamkollege Pierre Gasly. Der Franzose weiß ebenfalls, dass der Circuit Gilles-Villeneuve für Red Bull auf dem Papier "etwas schwieriger" als Monaco werden dürfte. Er erklärt aber auch: "Wir machen an jedem Wochenende Fortschritte und verstehen unser Paket etwas besser."

Sollte Red Bull tatsächlich zu viel Power fehlen, müsste man beim Set-up einen Kompromiss eingehen und Abtrieb opfern, um auf den Geraden schneller zu sein. Verstappen erklärt in diesem Zusammenhang: "Auf den meisten Strecken gibt es noch immer andere Autos, die mit mehr Abtrieb fahren als wir. Aber es ist nicht so extrem wie zum Beispiel 2016." Damals fuhr Red Bull noch mit Renault-Motoren.

Und wenn das alles nicht hilft, hat Verstappen noch einen ganz besonderen Tipp. Auf die Frage, was man als Fahrer gegen ein Powerdefizit machen könne, antwortet er mit einem Schmunzeln: "Den Kopf einziehen ..."

Mit Bildmaterial von LAT.

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