Max Verstappen: Weiter Interesse an den 24 Stunden von Le Mans

Max Verstappen beschäftigt sich weiter mit einer Teilnahme bei den 24 Stunden von Le Mans mit seinem Vater Jos, doch das könnte noch ein paar Jahre dauern

Max Verstappen: Weiter Interesse an den 24 Stunden von Le Mans

Max Verstappen ist weiter an einer Teilnahme bei den 24 Stunden von Le Mans zusammen mit Vater Jos interessiert. Bislang hatte sich der Niederländer voll auf seine Formel-1-Karriere konzentriert, allerdings einmal durchsickern lassen, dass er gerne irgendwann in Le Mans starten würde. Das sei für die Zukunft auch immer noch auf seinem Radar, wie er sagt. Allerdings könnte es noch dauern.

"Wir haben ein bisschen darüber gesprochen", meint Verstappen. "Hypercars kommen jetzt, aber es braucht noch ein paar Teilnehmer, um sich voll zu etablieren. Ich denke, dass es noch ein paar Jahre dauert, bis ich ein echtes Bild davon habe, was ich möglicherweise in Le Mans machen möchte."

"Aber das ist definitiv etwas, das ich in der Zukunft machen möchte", betont der Red-Bull-Pilot. "Und es wäre natürlich toll, wenn ich es zusammen mit meinem Dad machen könnte."

Die Hypercar-Klasse feierte in diesem Jahr ihr Debüt in Le Mans. Toyota und Glickenhaus waren die einzigen Teilnehmer, doch in den kommenden Saisons sollen einige Hersteller folgen: Peugeot wird 2022 dazustoßen, Ferrari hat für 2023 ein Programm geplant. Audi, BMW, Porsche, Acura und Cadillac sollen zudem in dem Jahr der Schwesterklasse LMDh beitreten.

Red Bull hatte dank seiner Beziehung mit Aston Martin bereits Verbindungen nach Le Mans. Das endete allerdings nach der Übernahme durch Lawrence Stroll und dem Rebranding des Racing-Point-Rennstalls.

Max' Vater Jos steht derweil mit 49 Jahren vor einer Rückkehr in den Motorsport. Der ehemalige Formel-1-Fahrer war seit den 24 Stunden von Le Mans 2009 nicht mehr aktiv, wird aber noch in diesem Monat sein Rallyedebüt geben - bei der Jack's International Drenthe Rally in Assen.

Im Januar wird er dann zusammen mit Thierry Vermeulen (dem Sohn von Max' Manager Raymond Vermeulen) und zwei weiteren Fahrern das 24-Stunden-Rennen von Dubai in einem Porsche GT3 bestreiten. Max hofft, dass sich sein Vater beim Comeback in der Rallye gut schlagen wird, "da er das sehr ernst nimmt".

"Selbst heute hat er mir wieder Videos und Bilder geschickt, weil er wieder testen war", sagt der Niederländer. "Er ist schnell, also bin ich sicher, dass er sich gut schlagen wird. Natürlich ist das neu für ihn, jemanden neben sich sitzen zu haben, der ihn navigiert, aber ich denke, die Rallye ist sein Stil. Ich bin gespannt auf das Ergebnis, aber er wird das schon gut machen."

Weitere Co-Autoren: Erwin Jaeggi. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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