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Für die Piquets: Max Verstappen will Portugiesisch lernen

Was Formel-1-Weltmeister Max Verstappen mit Brasilien verbindet und weshalb er sich nach seiner Motorsport-Karriere mit der Landessprache befassen will

Max Verstappen: Wenn ich zurücktrete, lerne ich Portugiesisch!

Max Verstappen mit seiner Lebensgefährtin Kelly Piquet

Foto: LAT Images

Max Verstappen hat nicht erst seit seinem Sieg beim Brasilien-Grand-Prix 2024 in Sao Paulo ein gewisses Faible für das südamerikanische Land. Der potenzielle Schwiegersohn von Ex-Champion Nelson Piquet erklärt: "Meine Schwiegerfamilie ist brasilianisch. Und ich schätze es immer sehr, sie zu treffen, wenn wir rüberkommen."

"Es ist nur leider eine ziemlich große Reise von Europa, aber wenn der Grand Prix ansteht, dann versuchen wir es immer zu verbinden. Wir kommen dann etwas eher und wir bleiben etwas länger, damit Kelly auch mal etwas mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen kann."

Kelly, das ist die Tochter von Nelson Piquet, die früher mit Verstappens ehemaligem Red-Bull-Kollegen Daniil Kwjat liiert war und aus dieser Beziehung eine Tochter hat. Inzwischen aber ist Kelly Piquet schon seit geraumer Zeit mit Verstappen zusammen.

Familie Piquet in der Formel 1

Verstappen sagt: "Ich bin wirklich toll aufgenommen worden in der Familie. Natürlich gibt es da auch eine gewaltige Historie im Rennsport. Das ist wirklich cool."

Denn Verstappens Schwiegervater in spe, Nelson Piquet, hat in der Formel 1 insgesamt dreimal den WM-Titel gewonnen: 1981 und 1983 für das Brabham-Team von Bernie Ecclestone und 1987 für Williams. (Mehr dazu in der Formel-1-Datenbank!)

Piquets Sohn Nelson Piquet jun. wurde 2015 Formel-E-Meister, fuhr davor ebenfalls in der Formel 1 und wurde dort einmal Zweiter, ist aber vor allem bekannt für sein Mitwirken am "Crashgate"-Skandal 2008 in Singapur: Er verunfallte absichtlich auf Ansage des Teams, sodass sein Teamkollege Fernando Alonso von der folgenden Safety-Car-Phase profitierte und gewann.

Verstappen und Gasly verabreden sich zum Sprachenlernen

Aber: In der brasilianischen Landessprache Portugiesisch kann sich Verstappen nicht mit den Piquets über die familiäre Motorsport-Geschichte unterhalten. Er gesteht: "Mein Portugiesisch ist noch ziemlich schlecht. Wenn ich also mal mit dem Rennfahren aufhöre, muss ich vielleicht mal ein paar Stunden nehmen."

In der Pressekonferenz nach dem Brasilien-Grand-Prix neben Alpine-Fahrer Pierre Gasly sitzend, ergänzt Verstappen: "Wir sollten zusammen auf die Sprachschule gehen. Er hat ja eine Freundin aus Portugal."

Das greift Gasly gerne auf und meint: "Wir haben gemeinsame Interessen, um Portugiesisch zu lernen!"

Umso mehr, wo Verstappen ausdrücklich Gefallen findet an der "brasilianischen Mentalität", wie er sagt. "Ich finde, sie passt ziemlich gut zu mir. Und Sao Paulo ist eine Strecke, auf der ich gut abschneiden will. Wenn man dann noch eine Verbindung zu Brasilien hat, ist das eine coole Sache. Und an einem solchen Tag ist das noch viel besser."
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