McLaren-Boss wäre "schockiert", wenn Horner nicht in Formel 1 zurückkehrt
McLaren-Boss Zak Brown glaubt an eine zeitnahe Formel-1-Rückkehr von Christian Horner und verrät, warum das Team die Hilfe von Gianpiero Lambiase geholt hat
McLaren-Boss Zak Brown glaubt an eine Horner-Rückkehr
Foto: LAT Images
Rund neun Monate nach dem Rauswurf von Teamchef Christian Horner bei Red Bull ist die sportliche Zukunft des 52-jährigen Briten weiterhin ungeklärt und noch völlig offen. Denn auch die Spekulationen über einen möglichen Einstieg beim Formel-1-Team von Alpine haben sich inzwischen auch wieder beruhigt.
McLaren-Boss Zak Brown, der eigentlich zu den größten Widersachern des langjährigen Red-Bull-Teamchefs zählte, glaubt dennoch an eine zeitnahe Formel-1-Rückkehr von Horner. "Christian war eine großartige Persönlichkeit für den Sport", sagt der Amerikaner anerkennend. "Sport hat immer großartige Persönlichkeiten, sie kommen und gehen."
"Es wäre großartig, Christian zurück im Sport zu haben. Er ist ein großartiger Macher. Seine Erfolgsbilanz spricht für sich selbst", ergänzt Brown. "Ich hätte lieber zehn schwache Teamchefs, aber das wird in naher Zukunft nicht passieren, und es gibt ständig enorm viel Talent, das nachkommt."
"In den letzten zwei bis drei Jahren hat es hier viele Wechsel auf der Teamchef-Position gegeben, aber es wäre großartig, ihn zurück im Sport zu haben, und angesichts seiner Leidenschaft für den Sport und seines Alters wäre ich schockiert, wenn er nicht wieder im Sport wäre, egal ob bei Alpine oder irgendwo anders."
McLaren-Boss Brown begründet Lambiase-Verpflichtung
Mit dem langjährigen Verstappen-Ingenieur Gianpiero Lambiase, der Red Bull nach der Saison 2027 ebenfalls verlassen wird, hat sich McLaren eine wichtige Verstärkung gesichert: Lambiase wird künftig als Chief Racing Officer bei McLaren fungieren und an Teamchef Andrea Stella berichten.
"Auf der Seite der Rennoperationen hat Andrea in der Realität drei Jobs: Er ist Teamchef, er leitet das Renngeschäft und er spielt auch eine große Rolle in einer Art technischer Direktor-Funktion, offensichtlich", erklärt der McLaren-Boss die aktuelle Struktur im Team.
"Andrea ist sozusagen das Bindeglied, das alles zusammenhält. Die Rolle des Teamchefs hat sich über die Jahre weiterentwickelt, und so wie die meisten Teams heute einen CEO und einen Teamchef haben, so entwickelt sich auch die Rolle des Teamchefs weiter."
"Diese Teams sind so groß, dass man in all diesen Rollen hervorragend sein muss", weiß Brown. "Andrea ist durchaus in der Lage, zwei Aufgaben zu bewältigen. Ihn mit drei Aufgaben zu betrauen, ist eine große Herausforderung. GP wird also eine wichtige Rolle spielen."
"Und meine Aufgabe ist es immer, vorauszuschauen und zu sehen, wer sich im Sport entwickeln kann. Angesichts seiner Erfahrung und seines Alters denke ich, dass er jemand ist, der lange bei McLaren bleiben und sich weiterentwickeln kann."
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