Formel 1
Formel 1
28 März
FT1 in
27 Tagen
18 Apr.
Rennen in
50 Tagen
09 Mai
Nächstes Event in
67 Tagen
06 Juni
Rennen in
99 Tagen
13 Juni
Rennen in
106 Tagen
R
Le Castellet
27 Juni
Rennen in
120 Tagen
04 Juli
Nächstes Event in
123 Tagen
01 Aug.
Rennen in
155 Tagen
29 Aug.
Rennen in
183 Tagen
12 Sept.
Rennen in
197 Tagen
26 Sept.
Rennen in
211 Tagen
03 Okt.
Nächstes Event in
214 Tagen
10 Okt.
Rennen in
224 Tagen
24 Okt.
Rennen in
239 Tagen
R
Mexiko-Stadt
31 Okt.
Rennen in
246 Tagen
R
Sao Paulo
07 Nov.
Rennen in
253 Tagen
12 Dez.
Rennen in
288 Tagen
Details anzeigen:

McLaren: Fabrik-Shutdown half während finanzieller Krise

Für McLaren kam der Shutdown der Fabriken im Frühjahr nicht ungelegen: Dadurch hatte die finanzielle Schieflage kaum Auswirkungen auf das Rennteam

geteilte inhalte
kommentare
McLaren: Fabrik-Shutdown half während finanzieller Krise

Der erzwungene Shutdown der Fabriken im Frühjahr kam McLaren sogar zugute, sagt Geschäftsführer Zak Brown. Den Rennstall plagten zu Beginn des Jahres große finanzielle Schwierigkeiten, dank des Shutdowns hatten diese aber keine Auswirkungen auf die sportliche Situation des Rennstalls, der aktuell auf Rang drei der Gesamtwertung liegt.

Die ausbleibenden Verkäufe im Automotive-Sektor und der ausgesetzte Start in die Formel-1-Saison 2020 hatten Lücken in den Cashflow von McLaren gerissen. Mit Umschuldungen und einem Darlehn der National Bank of Bahrain konnten die größten Probleme erst einmal behoben werden.

"Glücklicherweise haben uns unsere Probleme während COVID nicht wirklich beeinträchtigt, da wir das Geld sowieso nicht hätten ausgeben können, selbst wenn wir es gehabt hätten", sagt Geschäftsführer Zak Brown gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Es sah zwar nicht gut aus und war auch nicht gut, aber es hat die Fortschritte im Team nicht beeinflusst. Wir hätten eh nichts tun können."

Als die Teams ihren Betrieb wieder aufnehmen konnten, hatte McLaren seine Probleme bereits wieder in den Griff bekommen. "Vor COVID waren wir fragil, und das hat uns dann in den roten Bereich gebracht. Das Gute ist: Das liegt jetzt hinter uns", so Brown. "Wir stehen nicht länger unter dem Druck, in den COVID uns gebracht hat. Wir sind jetzt gut aufgestellt."

Und für die Zukunft sollte es noch rosiger aussehen, weil die neue Preisgeldstruktur und die Budgetgrenze wieder neue Möglichkeiten verschafft. Zwar gelte das auch für andere Mittelfeld-Teams, doch vor allem seinen Rennstall sieht Brown in einer guten Position.

Man habe mit Andreas Seidl einen Teamchef, der gute Arbeit leiste, mit Carlos Sainz, Lando Norris und 2021 dann Daniel Ricciardo ein "herausragendes Fahrer-Line-up", man erreiche seine Sponsorenziele, die Moral im Team sei hoch und auch die Ergebnisse würden stimmen. "Alles kommt zusammen", freut sich Brown.

Zwar wurden zuletzt infrastrukturelle Pläne wie ein neuer Windkanal und ein neuer Simulator nach hinten verschoben, das stoppe die Fortschritte bei McLaren aber nicht, betont der Geschäftsführer. "Für mich fühlt es sich wie eine fünfjährige Reise an, von der wir schon einige Jahre bestritten haben. Wir sind auf Kurs und dort, wo wir sein wollen."

"Trotzdem glaube ich nicht, dass sich alles sofort dreht und wir ab 2022 sofort um die WM kämpfen werden", so Brown.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Formel 1 Sotschi 2020: Der Donnerstag in der Chronologie

Vorheriger Artikel

Formel 1 Sotschi 2020: Der Donnerstag in der Chronologie

Nächster Artikel

Streckenchef: Bahrain-"Oval" soll die Ausnahme bleiben

Streckenchef: Bahrain-"Oval" soll die Ausnahme bleiben
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Teams McLaren F1 Team
Urheber Norman Fischer