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McLaren-Gruppe fährt dank Corona starke Verluste ein

Während es im Vorjahr einen Gewinn zu verzeichnen gab, hat die McLaren-Gruppe 2020 in den ersten drei Monaten 91 Millionen Euro verloren

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McLaren-Gruppe fährt dank Corona starke Verluste ein

Die McLaren-Gruppe musste 2020 finanzielle Einbußen hinnehmen - selbst vor Beginn der Coronakrise. Das belegen jüngst veröffentlichte Zahlen. In den ersten drei Monaten des Jahres fielen die Einnahmen der Gruppe, zu der auch das Formel-1-Team gehört, von 284 Millionen Pfund (318 Millionen Euro) im gleichen Vorjahreszeitraum auf 109 Millionen Pfund (122 Millionen Euro).

Das Unternehmen schrieb damit einen Verlust von 91 Millionen Euro, während man im ersten Quartal 2019 noch einen Gewinn von 25 Millionen Euro erzielen konnte.

Der größte Einbruch kommt aus dem Automotive-Bereich, weil man statt 953 nur noch 307 Autos verkaufen konnte. Es gibt jedoch noch ein aktuelles Auftragsbuch von 993 Fahrzeugen, von denen 50 Prozent Modelle aus limitierten Serien mit einer höheren Marge sind.

Die Einnahmen von der Rennsport-Abteilung McLaren Racing gingen um 4,9 Millionen Euro zurück. In dem Zeitraum hätten eigentlich die Rennen in Australien und Bahrain stattfinden sollen. Zudem wurde auch die Formel 1 schwer von der Krise getroffen, wodurch es für alle Teams geringer ausfallende Zahlungen gab.

Das Team hatte sein Einkommen 2019 durch den Verkauf von drei historischen Fahrzeugen für 5,7 Millionen Euro aufgepumpt. Das konnte man in diesem Jahr zwar nicht, doch ein bisschen wurde der Verlust durch höhere Sponsoreneinnahmen von 4,6 Millionen Euro abgefedert.

Die Abteilung Applied Technologies verlor um 6,5 Millionen Euro, weil man 2019 zwei große einmalige Projekte beendet hat, wie es heißt.

Und obwohl COVID-19 ab März schon einen Einfluss hatte, sind in den Zahlen nicht die großen Auswirkungen wie geschlossene Autohändler ab April, die Schließung der Produktion und weitere ausgefallene Formel-1-Rennen involviert.

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass in der McLaren-Gruppe insgesamt 1.200 Stellen der Coronakrise zum Opfer fallen. 70 davon betreffen das Formel-1-Team.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Adam Cooper