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McLaren: Haben in Ungarn schlechter ausgesehen, als wir sind

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McLaren: Haben in Ungarn schlechter ausgesehen, als wir sind
Autor:
Co-Autor: Erwin Jaeggi

Formel-1-Teamchef Andreas Seidl glaubt, dass McLaren in Ungarn nicht sein wahres Tempo zeigen konnte - Für Silverstone sind weitere kleine Updates geplant

Mit nur zwei Zählern fuhr McLaren beim Grand Prix von Ungarn sein bisher schlechtestes Ergebnis in der noch jungen Formel-1-Saison ein. Als Dreizehnter schaffte es Lando Norris nach den starken Ergebnissen von Spielberg erstmals nicht in die Punkte. Teamkollege Carlos Sainz wurde als Neunter gewertet.

Während Norris vor allem ein schlechter Start viele Plätze kostete, büßte Sainz bei einem unglücklichen Boxenstopp ein. McLaren-Teamchef Andreas Seidl sagt: "Ich denke, wir hatten definitiv das Tempo, um gegen die Renault-Autos zu kämpfen." Renault-Pilot Daniel Ricciardo kam in Budapest als Achter ins Ziel.

"Aber wie immer in Ungarn, sobald man die Position auf der Strecke verliert, sobald man im Verkehr stecken bleibt, was unsere beiden Autos während des gesamten Rennens waren, ergibt sich nicht das gleiche Bild in Bezug auf das Tempo im Vergleich zu anderen Autos, die die Möglichkeit hatten, in freier Luft zu fahren."

Denn im Verkehr leiden die Reifen und der eigene Rhythmus, weiß Seidl. Trotzdem zieht er ein positives Zwischenfazit: "Es war ermutigend zu sehen, dass wir im Bereich der Ferraris und Renaults mitmischen konnten. Das stimmt uns nach den ersten drei Rennen auf zwei verschiedenen Strecken zuversichtlich."

Mit dem Auto habe McLaren "einen guten Schritt nach vorn gemacht". Jetzt liege der Fokus darauf, sich für den nächsten Doubleheader in Silverstone, "eine wieder andere Strecke mit anderen Eigenschaften", weiter zu verbessern. "Wir sind jetzt im Rhythmus der permanenten kleineren oder größeren Upgrades."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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