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McLaren MCL35M: Das Auto mit den meisten Veränderungen

Wenn McLaren am Montagabend sein Auto für 2021 vorstellt, gehen viele davon aus, dass es das Fahrzeug mit den größten Veränderungen zu 2020 sein wird

McLaren MCL35M: Das Auto mit den meisten Veränderungen

Um 20 Uhr MEZ stellt McLaren als erstes Team sein neues Auto für die Formel-1-Saison 2021 vor. Wobei neu in diesem Fall ein dehnbarer Begriff ist. Abgesehen von einigen Anpassungen handelt es sich bei der diesjährigen Autogeneration im Grunde um die Vorjahresfahrzeuge. Ganz große Änderungen dürfen Fans bei den Präsentationen nicht erwarten.

Das wird auch schon im Namen des neuen McLaren deutlich, der nicht MCL36 heißen wird, sondern MCL35M. Das M bezieht sich dabei auf den Wechsel von Renault- zu Mercedes-Triebwerken. Und genau dieser Umstand sorgt dafür, dass McLaren wohl das am meisten veränderte Fahrzeug von allen haben dürfte.

Die Power-Unit-Pakete der einzelnen Hersteller sind heutzutage ein zentraler Punkt für das Design der Formel-1-Boliden, da jeder ein anderes Gesamtkonzept verfolgt. McLaren musste für den Einbau der neuen Power-Unit seine beiden verfügbaren Token verwenden. Wie die Aerodynamik des MCL35M aussehen wird, wird sich zeigen - dort sind Entwicklungen nämlich noch möglich.

"Während jedes andere Team das meiste von seinem Vorjahresauto mit in das neue Jahr nimmt, bedeutet der Wechsel zur Mercedes-Power-Unit, dass das bei uns nicht der Fall ist", sagt McLarens Produktionsleiter Piers Thynne. "Das hat für große Veränderungen gesorgt. Im Grunde haben wir ein neues Auto gebaut. Die Anzahl der neuen Teile am MCL35M ist ungefähr so groß wie beim MCL35.

Neben dem neuen Motor musste man vor allem auf das neue Reglement reagieren, das einen enormen Einschnitt beim Unterboden vorsieht. Dadurch soll Abtrieb weggenommen werden, um die Pirelli-Reifen nicht mehr so stark zu belasten.

 

Zudem hat McLaren natürlich an seinen Schwächen gearbeitet. In schnellen Kurven und beim Anbremsen war man 2020 stark, dennoch gab es auch bei McLaren einige Punkte, die es zu verbessern galt. "Wir müssen uns noch etwas bei niedrigen Geschwindigkeiten verbessern", sagt Technikchef James Key über die Schwächen.

"Es ist nicht so schlimm wie davor (2019; Anm. d. Red.), denn darin haben wir große Anstrengungen gelegt, um Balance und Konstanz bei niedrigen Geschwindigkeiten zu verbessern. Zudem hat das Auto in einigen Bedingungen nicht so gut funktioniert wie gewünscht", so Key weiter. "Das können wir in den Daten sehen."

Ob McLaren diese Schwächen behoben hat, lässt sich erst im März auf der Strecke sehen. Das neue Auto gibt es aber bereits heute Abend zu bestaunen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Norman Fischer