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McLaren-Renault 2018: Eric Boullier kündigt bereits 1. Sieg an

Vom WM-Titel spricht man bei McLaren nach der Trennung von Honda zwar noch nicht, aber Renndirektor Eric Boullier kündigt zumindest bereits den ersten Sieg an.

Ruben Zimmermann

Ruben Zimmermann

Bearbeitet: 26.09.2017, 12:22

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Fernando Alonso, McLaren MCL32

Zak Brown, McLaren-Chef, Cyril Abiteboul, Renault Sport F1, Geschäftsführer

Fernando Alonso, McLaren MCL32

Remi Taffin, Renault Sport F1; Alain Prost, Renault Sport F1 Team

Eric Boullier, McLaren-Rennleiter

Nach dem Honda-Debakel der vergangenen drei Jahre sollte man eigentlich annehmen, dass man bei McLaren etwas demütiger geworden ist. Zu Beginn der Partnerschaft mit den Japanern kündigte man vollmundig Siege und Weltmeisterschaften an. Die Realität sieht bekanntlich ganz anders aus. 2018 wagt das Team aus Woking mit Renault einen weiteren Neuanfang - und Boullier spricht schon wieder vom ersten Sieg.

"2018 ist es unser Ziel, um den dritten Platz in der Konstrukteurs-WM zu kämpfen", sagt der Franzose im Gespräch mit der Marca und erklärt: "Ich hoffe, dass wir sogar noch mehr erreichen und nach all den Jahren endlich wieder einen Sieg holen können. Ich werde keine falschen Erwartungen wecken oder unseren Fans Hoffnungen machen, die wir nicht erfüllen können. Aber ich glaube, dass wir wenigstens ein Rennen gewinnen werden."

McLaren sei in der Vergangenheit "immer in den Top 3" gewesen. Zuletzt war man zwar "weit weg" von derartigen Platzierungen, doch mit Renault habe man im kommenden Jahr einen "besseren Motor", mit dem man wieder nach vorne zurückkehren wolle, so Boullier. In diesem Jahr konnte Renault mit dem Kundenteam Red Bull bisher immerhin einen Sieg in Baku feiern.

Allerdings profitierte Daniel Ricciardo bei seinem Erfolg von den chaotischen Umständen, und insgesamt gelten die Motoren von Mercedes und Ferrari noch immer als stärker. Auch mit dem Renault-Antrieb im Heck dürften Siege für McLaren in der kommenden Saison also keinesfalls ein Selbstläufer werden, wenn die Franzosen über den Winter nicht noch einmal einen deutlich Sprung nach vorne machen.

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