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McLaren überrascht mit P4: "Einer der besten Freitage"

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McLaren überrascht mit P4: "Einer der besten Freitage"
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Rang vier für Carlos Sainz war für McLaren eine positive Überraschung, allerdings geht man davon aus, am Samstag wieder eingenordet zu werden

McLaren war die positive Überraschung am Trainingsfreitag der Formel 1 in Montreal. Carlos Sainz belegte in der Tageswertung Rang vier (+0,376 Sekunden) und war damit sogar schneller als Lewis Hamilton sowie beide Red Bulls, Lando Norris musste sich hingegen mit Rang elf (+1,072) begnügen.

"Ich bin natürlich ziemlich glücklich über den Tag", strahlt Sainz nach seiner Leistung und spricht von "einem der wohl besten Freitage in dieser Saison". Der Spanier kam ohne Probleme durch den Tag und fühlte sich in seinem McLaren ziemlich wohl. Auch die Upgrades wie neue Rückspiegel und ein veränderter Unterboden waren für ihn ein Volltreffer: "Alles hat so funktioniert, wie es sollte", so Sainz.

Allerdings möchte er den vierten Platz am Freitag nicht überbewerten. "Ich glaube nicht, dass wir die Viertschnellsten sind. Ich denke definitiv, dass wir hinter den drei Topteams sind", sagt er. Red Bull kam am Freitag nicht auf Touren und Hamilton konnte nach seinem Unfall am Nachmittag nicht mehr auf Zeitenjagd gehen.

Von daher geht Sainz davon aus, dass am Samstag alles wieder "normal" sein wird. Für McLaren heißt das trotzdem, dass man Best of the Rest sein könnte, denn die direkte Konkurrenz lag in Form von Kevin Magnussen auch schon fast vier Zehntelsekunden hinter Sainz. "Der erste Eindruck ist auf jeden Fall gut", sagt er.

Lando Norris glaubt, dass auch sein Auto das Potenzial für Sainz' Platzierung gehabt hätte, allerdings hadert der Brite mit sich selbst: "Ich bin heute einfach nicht gut gefahren und habe daher keine gute Arbeit geleistet", ärgert er sich. "Generell war es nicht so schlecht, im Auto ist Potenzial, aber ich war einfach nicht gut und muss mich darauf fokussieren und es morgen besser machen."

Ansonsten sei sein Freitag aber relativ normal gewesen. Norris war vor allem die rutschige Strecke zu Beginn aufgefallen, an die er sich aber recht gut gewöhnen konnte. Und von FT1 zu FT2 war McLaren noch einmal ein Schritt gelungen. "Der Speed des Autos ist ziemlich gut, etwas überraschender als sonst", so der Brite. "Das ist positiv, und Carlos hat eine tolle Leistung gezeigt."

 

Er selbst habe sich hingegen seit seinem ersten Run im ersten Training kaum gesteigert, wie er sagt. "Das ist etwas frustrierend, weil mehr Speed im Auto ist, als ich heraushole."

Am Samstag im Qualifying sollte Q3 für McLaren aber definitiv drin sein. "Wir scheinen in der Verlosung für einen Platz in Q3 zu sein", sagt Performance-Chef Andrea Stella, "auch wenn wir wissen, dass das Mittelfeld sehr eng ist und es daher eine Herausforderung wird."

Mit Bildmaterial von LAT.

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