McLaren-Updates: Zwei Schritte zurück, einer nach vorne

Warum McLaren seine jüngsten Updates wieder abbaut und wie die Neuerungen ab Portimao erneut den Weg ans aktuelle Auto finden sollen

McLaren-Updates: Zwei Schritte zurück, einer nach vorne
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Ein Update in zwei Schritte, aber der zweite war zu viel: So lässt sich beschreiben, was McLaren beim Eifel-Grand-Prix auf dem Nürburgring erlebt hat. Denn dort setzte das britische Traditionsteam den zweiten Teil seiner technischen Neuerungen am MCL35 ein, aber ohne Happy-End. Carlos Sainz beklagte sich bitterlich über das veränderte Auto.

Deshalb macht McLaren nun einen Rückzieher und nimmt einige neue Teile wieder vom Fahrzeug. "Wir gehen das jetzt Schritt für Schritt an", sagt Technikchef James Key.

Das bedeutet: McLaren rüstet seine Fahrzeuge auf den Stand vor dem Eifel-Grand-Prix zurück, nur mit der neuen Frontpartie, die zuerst in Russland verwendet worden war. "Am Freitag diese Woche und am Freitag nächste Woche führen wir die neuen Teile dann erneut ein, um sie nochmals zu evaluieren", sagt Key. "Das ist der Plan."

Norris-Spezifikation als Grundlage in Portimao

Und im Gegensatz zum Nürburgring, wo Sainz und Lando Norris schließlich mit unterschiedlichen Ausbaustufen gefahren sind, will McLaren dieses Mal beide Fahrzeuge gleich bestücken.

Ferrari SF1000: Diffusor
Ferrari SF1000: Diffusor
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Foto: Giorgio Piola

Ferrari SF1000: Unterboden
Ferrari SF1000: Unterboden
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Foto: Giorgio Piola

Renault R.S.20: Frontflügel
Renault R.S.20: Frontflügel
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Foto: Giorgio Piola

Mercedes W11: Vorderrad-Aufhängung
Mercedes W11: Vorderrad-Aufhängung
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Foto: Giorgio Piola

Haas VF-20: Hinterrad-Bremse
Haas VF-20: Hinterrad-Bremse
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Foto: Giorgio Piola

Pirelli-Regenreifen
Pirelli-Regenreifen
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Foto: Zak Mauger / Motorsport Images

Racing Point RP20: Frontflügel
Racing Point RP20: Frontflügel
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Renault R.S.20: Frontflügel
Renault R.S.20: Frontflügel
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Renault R.S.20: Windabweiser
Renault R.S.20: Windabweiser
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Mercedes W11: Heckflügel
Mercedes W11: Heckflügel
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Mercedes W11: Luftleitbleche
Mercedes W11: Luftleitbleche
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Mercedes W11: Windabweiser
Mercedes W11: Windabweiser
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Mercedes W11: Unterboden
Mercedes W11: Unterboden
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Mercedes W11: Luftleitbleche
Mercedes W11: Luftleitbleche
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Mercedes W11: Unterboden mit Sensoren
Mercedes W11: Unterboden mit Sensoren
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Mercedes W11: Frontflügel
Mercedes W11: Frontflügel
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Mercedes W11: Frontflügel
Mercedes W11: Frontflügel
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF1000: Frontflügel
Ferrari SF1000: Frontflügel
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF1000: Seitenkasten
Ferrari SF1000: Seitenkasten
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF1000: Heckflügel
Ferrari SF1000: Heckflügel
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF1000: Windabweiser
Ferrari SF1000: Windabweiser
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF1000: Auspuff
Ferrari SF1000: Auspuff
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF1000: Luftleitbleche
Ferrari SF1000: Luftleitbleche
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF1000: Vorderrad-Aufhängung
Ferrari SF1000: Vorderrad-Aufhängung
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Mercedes W11: Vorderrad-Aufhängung
Mercedes W11: Vorderrad-Aufhängung
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Mercedes W11: Heckflügel
Mercedes W11: Heckflügel
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

"Wir nehmen die Spezifikation, die Lando verwendet hat, als Basis her. Das beinhaltet die neue Nase, die absolut prima funktioniert, genau wie erwartet", meint Key. "Dieses Teil ist jetzt also ein Teil unserer normalen Spezifikation, weil wir zufrieden damit sind."

Key spricht allerdings auch davon, dass McLaren für Portimao "zusätzliche Updates" dabeihabe, die am Nürburgring noch nicht im Einsatz gewesen seien. "Auch diese Teile testen wir am Freitag [in Portimao]. Und mindestens eines dieser Teile könnte dann für den Rest der Veranstaltung am Auto bleiben." Weitere Details dazu nannte Key nicht.

Noch mehr Neuteile bei McLaren

Nur so viel: "Am Nürburgring hatten wir [aufgrund des Schlechtwetters am Freitag] nicht die Gelegenheit, die Teile zu testen. Das holen wir jetzt nach, und ein Teil nach dem anderen. Dann schauen wir uns das individuell an und überlegen, was wir schließlich zu unserem Paket zusammenfügen."

McLaren ist beim Eifel-Grand-Prix vom dritten auf den vierten Platz in der Formel-1-Konstrukteurswertung abgerutscht.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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