McLaren: Was bedeuten die schlechten Zeiten im dritten Sektor?

Wie sich McLaren die Form im Formel-1-Freitagstraining in Barcelona erklärt und wie der Update-Plan des Traditionsteam für die weitere Saison aussieht

McLaren: Was bedeuten die schlechten Zeiten im dritten Sektor?

Wirklich zufrieden waren die McLaren-Fahrer Lando Norris und Daniel Ricciardo nach dem Trainingsauftakt zum Spanien-Grand-Prix 2021 in Barcelona hier im Formel-1-Liveticker verfolgen! nicht. Und das, obwohl das britische Traditionsteam zum wiederholten Mal Updates am MCL35M eingesetzt hat. Die gewünschten Rundenzeiten aber stellten sich damit nicht ein.

Was denn das größte Problem der Fahrer gewesen sei, wird McLaren-Teamchef Andreas Seidl gefragt. Antwort: "Ich glaube, sie waren schlicht nicht zufrieden mit dem Grip und der Balance des Autos."

Sein Team habe aber "speziell in Sektor drei" gewisse Probleme gehabt, betont Seidl. "Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass wir die Reifen in den ersten beiden Sektoren zu sehr beanspruchen." Vielleicht vertrug der MCL35M auch die hohe Spritlast bei den simulierten Rennstints nicht so gut.

Schlechter Freitag muss keine Sackgasse sein

So oder so: Ein neues Phänomen sei dies in Barcelona nicht, sagt Seidl. "Das haben wir so schon in der Vergangenheit und bei anderen Autos auf dieser Strecke gesehen."

Und es müsse keine Sackgasse bedeuten: "Wir hatten dieses Jahr schon fordernde Freitage und sind guter Dinge, dass wir Fortschritte machen können, um wieder in das Fenster zu kommen, wo wir hinwollen."


Alfa Romeo C41: Windabweiser

Alfa Romeo C41: Windabweiser
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Foto: Giorgio Piola

Alfa Romeo C41: Vorderrad-Bremse

Alfa Romeo C41: Vorderrad-Bremse
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Foto: Giorgio Piola

AlphaTauri AT02: Frontflügel

AlphaTauri AT02: Frontflügel
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Foto: Giorgio Piola

Aston Martin AMR21: Diffusor

Aston Martin AMR21: Diffusor
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Foto: Giorgio Piola

Mercedes W12: Motorhaube

Mercedes W12: Motorhaube
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Foto: Giorgio Piola

Aston Martin AMR21: Frontflügel

Aston Martin AMR21: Frontflügel
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Foto: Giorgio Piola

Alpine A521: Motorhaube und Frontflügel

Alpine A521: Motorhaube und Frontflügel
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Foto: Giorgio Piola

Mercedes W12: Frontpartie ohne Nase

Mercedes W12: Frontpartie ohne Nase
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Foto: Giorgio Piola

Red Bull RB16B: Frontpartie

Red Bull RB16B: Frontpartie
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Foto: Giorgio Piola

Red Bull RB16B: Unterboden und Heckflügel

Red Bull RB16B: Unterboden und Heckflügel
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Foto: Giorgio Piola

Ferrari SF21: Unterboden

Ferrari SF21: Unterboden
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Foto: Giorgio Piola

Alpine A521: Diffusor

Alpine A521: Diffusor
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Foto: Giorgio Piola

Aston Martin AMR21: Unterboden

Aston Martin AMR21: Unterboden
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Foto: Giorgio Piola

Aston Martin AMR21: Diffusor

Aston Martin AMR21: Diffusor
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Foto: Giorgio Piola

Aston Martin AMR21: Heckflügel

Aston Martin AMR21: Heckflügel
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Foto: Giorgio Piola

Ferrari SF21: Diffusor

Ferrari SF21: Diffusor
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Foto: Giorgio Piola

McLaren MCL35M: Diffusor

McLaren MCL35M: Diffusor
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Foto: Giorgio Piola

McLaren MCL35M: Frontflügel

McLaren MCL35M: Frontflügel
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Foto: Giorgio Piola

McLaren MCL35M: Unterboden

McLaren MCL35M: Unterboden
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Foto: Giorgio Piola

Alfa Romeo C41: Flow-Vis-Farbe auf den Windabweisern

Alfa Romeo C41: Flow-Vis-Farbe auf den Windabweisern
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Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

AlphaTauri AT02: Messgeräte

AlphaTauri AT02: Messgeräte
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Foto: Zak Mauger / Motorsport Images


In jedem Fall werde McLaren weiter Updates bereitstellen, um das aktuelle Formel-1-Auto noch besser zu machen. Von einer "aggressiven Entwicklung" aber spricht Teamchef Seidl bewusst nicht: "Wir haben bisher vielmehr versucht, das Auto mit Updates zu verbessern, damit wir ständig neue Fortschritte bei der Leistung machen können."

Wann stellt McLaren um auf 2022?

Erst in Portimao hatte McLaren diverse Neuteile eingeführt, in Barcelona legte das Team sofort wieder nach. Das Fahrerfazit dazu aber fiel gemischt aus, doch Seidl will am Ball bleiben: "Unser Plan sieht vor, dass wir in den kommenden Rennen weitere Updates einführen."

"Andererseits ist klar: Der Punkt, an dem wir das gesamte Entwicklerteam auf das nächstjährige Auto umstellen, der ist nicht mehr so weit weg. Es kommt einfach darauf an, ob es bei der diesjährigen Entwicklung noch erreichbare Ziele gibt. Insgesamt aber hat James [Key] einen klaren Fahrplan, wann er sich vollkommen auf 2022 konzentrieren will."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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