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McLaren: Windkanal-Projekt mit Verzögerung wieder auf Schiene

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McLaren: Windkanal-Projekt mit Verzögerung wieder auf Schiene
Autor:
Co-Autor: Luke Smith

McLaren-Technikchef James Key verrät, dass das Team einzelne Projekte nach dem Lockdown nun wieder in Angriff nimmt, unter anderem den neuen Windkanal

Die Coronakrise und ihre Folgen bekommt das McLaren-Team zu spüren: Der neue Windkanal wird ein Jahr später als geplant einsatzbereit sein. Ursprünglich hätte das Projekt bereits 2021 abgeschlossen sein sollen, doch die Krise hat nun zu einer unfreiwilligen Verschiebung geführt. Nun ist der Bau aber wieder auf Schiene.

Nach der Ankunft von Andreas Seidl als neuer Teamchef im Vorjahr wurden einige Infrastruktur-Projekte in Woking angestoßen, damit das Team in Zukunft wieder wettbewerbsfähiger wird. Darunter fiel auch der Bau eines neuen Windkanals, dieser wurde vom Vorstand bereits abgesegnet.

In den vergangenen Jahren hat McLaren den Windkanal von Toyota in Köln mitbenutzt, ab 2021 hätte nun der eigene in der Fabrik fertiggestellt sein sollen. Doch die Coronakrise hat aufgrund der finanziellen Auswirkungen alle großen Projekte vorerst auf Eis gelegt.

McLaren-Technikchef James Key hat nun erklärt, dass die Pläne zwar um ein Jahr nach hinten verschoben wurden, sich durch die gleichzeitige Verschiebung des neuen Reglements auf 2022 aber kaum etwas an der Ausgangslage ändert.

Und er bestätigt, dass das Projekt nun wieder in Angriff genommen wird. "Die verschiedenen Projekte werden schön langsam wieder angekurbelt. Wir kommen nun aus einer sehr besonderen Situation heraus, die alle Projekte zurückgeworfen hat."

Der ursprüngliche Plan von McLaren sah vor, den Windkanal Mitte nächsten Jahres fertigzustellen. Das wäre zwar zu spät gewesen für die Entwicklung des neuen 2021er-Autos, aber nicht für das 2022er-Auto - also die zweite Generation der neuen Boliden nach dem Ausgangsplan der FIA.

Durch die Verschiebung des neuen Reglements auf 2022 ändert sich also am Timing kaum etwas, McLaren wird den Windkanal erst ab Mitte jenes Jahres verwenden können, also genau rechtzeitig für die Entwicklung des 2023er-Autos.

"Aus Sicht der Ingenieure ist es natürlich dennoch schade", merkt Key an. "Was das Zusammenspiel mit dem neuen Reglement betrifft, sind wir wohl um ein Jahr zu spät dran." McLaren musste aber nicht nur einige Projekte vorerst verschieben, sondern auch deutliche Einschnitte und Kürzungen hinnehmen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Teams McLaren F1 Team
Urheber Maria Reyer