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Mekies: Keine Botschaft hinter Treffen von Jos Verstappen und Toto Wolff

Die Zukunft von Max Verstappen bleibt Gesprächsthema - Nach einem Treffen von Toto Wolff und Jos Verstappen bezieht Red Bull Stellung

Mekies: Keine Botschaft hinter Treffen von Jos Verstappen und Toto Wolff

Toto Wolff und Jos Verstappen im Gespräch

Foto: Formel 1

Die Spekulationen um die Zukunft von Max Verstappen bei Red Bull haben beim Großen Preis von Kanada neue Nahrung erhalten. Auslöser war ein öffentliches Gespräch zwischen Mercedes-Teamchef Toto Wolff und Jos Verstappen im Fahrerlager von Montreal.

Ein Foto der beiden sorgte in den sozialen Medien schnell für Diskussionen. Schließlich gilt Wolff seit Langem als Interessent an einer Verpflichtung des viermaligen Weltmeisters, dessen Zukunft trotz eines Vertrags bis Ende 2028 immer wieder Thema ist.

Mekies weist Spekulationen zurück

Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies sieht in dem Treffen jedoch keine besondere Bedeutung. "Ich sage Ihnen ganz ehrlich: So spannend es von außen auch aussehen mag, ich glaube wirklich nicht, dass irgendeine besondere Absicht dahintersteckt", erklärt er gegenüber Motorsport.com.

Mekies betonte, dass Gespräche zwischen den Beteiligten nichts Ungewöhnliches seien. "Wenn einer dieser Leute sich unterhalten will, wird daraus ohnehin eine Geschichte. Wir sprechen ständig mit Max und mit Jos. Es ist völlig normal, dass sie sich auch mit Toto unterhalten. Max ist vergangene Woche beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in einem Mercedes GT3 gefahren."

Auch der Umstand, dass das Gespräch direkt vor der Mercedes-Hospitality und in Sichtweite zahlreicher Journalisten stattfand, spreche gegen geheime Verhandlungen. "Deshalb glaube ich wirklich nicht, dass das Teil irgendeines Plans war, um eine Botschaft zu senden."

Verstappens Kritik an den Regeln bleibt bestehen

Unabhängig davon bleiben Fragen zu Verstappens langfristiger Zukunft in der Formel 1 bestehen. Der Niederländer hat die geplanten Regeln für 2026 wiederholt kritisiert und insbesondere die aus seiner Sicht zu starke Bedeutung des Energiemanagements bemängelt.

Zuletzt deutete Verstappen an, dass die diskutierten Anpassungen für 2027 ein Schritt in die richtige Richtung sein könnten. Ob die Vorschläge umgesetzt werden, ist allerdings noch offen, da die von der FIA angestrebte Einigung bislang keine ausreichende Unterstützung gefunden haben soll.

"Max liegt der Sport am Herzen"

Mekies stellte klar, dass Verstappens Kritik aus seiner Leidenschaft für die Formel 1 resultiere. "Max liegt der Sport am Herzen. Der Grund, warum er sich so deutlich äußert, ist, dass ihm die Formel 1 als Spitze des Motorsports wirklich wichtig ist."

Verstappen wolle Autos sehen, die jederzeit am Limit bewegt werden können, ohne dass die Fahrer durch Energiemanagement eingeschränkt werden.

"Es gab eine große Offenheit aller Beteiligten, von der FIA über die Formel 1 bis hin zu den Teams, zu sagen: 'Ja, wir müssen etwas dagegen unternehmen.' Deshalb ist es ermutigend für ihn und für uns alle zu sehen, dass jeder bereit ist, Schritte zur Verbesserung zu unternehmen. Ich denke, das ist wichtig für den Sport."

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