"Menschlicher Fehler": Das ging bei Verstappens Boxenstopp schief

Dass Max Verstappen mehr als elf Sekunden beim Boxenstopp verbracht hat, lag laut Teamchef Christian Horner an einem menschlichen Fehler

"Menschlicher Fehler": Das ging bei Verstappens Boxenstopp schief

"Es ist unsere Schuld, dass er überhaupt in diese Situation gekommen ist", räumt Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko im 'ORF' nach der Kollision zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton ein. Denn eigentlich hätte sich der Niederländer gar nicht in der Nähe seines WM-Rivalen aufhalten dürfen. Doch ein verpatzter Boxenstopp hatte ihn viel Zeit gekostet.

Eigentlich gilt Red Bull als Meister der Boxenstopps und legt regelmäßig die schnellsten Reifenwechsel hin - teilweise in unter zwei Sekunden. In Monza stand Verstappen jedoch endlose 11,1 Sekunden, bevor er wieder auf die Strecke gehen konnte. Ein Problem mit dem rechten Vorderreifen hatte für die Verzögerung gesorgt.

"Es sieht nach einem menschlichen Fehler aus", sagt Teamchef Christian Horner. "Das Rad war eigentlich draufgemacht und wir waren bereit zum Weiterfahren. Aber leider wurde das Auto nicht freigegeben", erklärt er. "Das war ein menschlicher Fehler."

Doch warum es soweit kommen konnte, gilt es für den Rennstall noch zu untersuchen.

Der Teamchef nimmt seine Truppe aber in Schutz: "Normalerweise sind die Jungs in der Boxengasse phänomenal, aber heute lief es nicht für sie", sagt Horner.

Gleiches gilt aber auch für Mercedes, wo der Boxenstopp bei Lewis Hamilton mit 4,2 Sekunden auch übermäßig lange gedauert hat. "Eigentlich hätten sie vor uns sein müssen, aber dann hatten sie ein Problem, und das hat beide Fahrer Seite-an-Seite gebracht", so Horner.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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