Mercedes bleibt dabei: Kein Versuchstriebwerk für Kundenteams

Mercedes-Sportchef Toto Wolff verteidigt die Entscheidung von Mercedes, den Entwicklungsmotor nicht den drei Kundenteams zur Verfügung zu stellen.

„Wir haben uns dazu entschieden, Entwicklungsforschung für das kommende Jahr zu betreiben. Aufgrund des hohen Ausfallrisikos beziehen wir unsere Kundenteams bewusst nicht mit ein“, erklärt Wolff gegenüber Motorsport.com.

Obwohl Mercedes um eine Gleichbehandlung seiner Kundenteams bemüht ist, sei es laut Wolff nicht realisierbar, jedes Kundenteam mit zwei neuen Motoren zu beliefern.

„Wenn man sich für eine Entwicklungsrichtung entscheidet, produziert man keine acht Motoren. Denn es besteht die Möglichkeit, dass man sich für eine falsche Richtung entschieden hat“, meint er.

Für Mercedes steht fest: Der Motor, der seit Monza benutzt wird, bringt keinen Leistungsvorteil. Das Team versucht auch nicht, sich einen zusätzlichen Vorteil gegenüber Williams oder anderen Kundenteams zu verschaffen.

„Ich kann versichern, dass in diesem Motor keine Wunder stecken", sagt Wolff. „Natürlich sind wir immer noch vor Williams, aber das waren wir vorher auch schon.“

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