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Mercedes bleibt im Verkehr stecken: "Schnelles Auto" nutzt in Katar wenig

In den Qualifyings und im Sprint zeigte Mercedes, dass sie in Katar mit der Spitze mithalten konnten - im Rennverkehr gab es jedoch "keine Chance, zu überholen"

Mercedes bleibt im Verkehr stecken: "Schnelles Auto" nutzt in Katar wenig

Im Verkehr von Katar (2025) ging für Mercedes nicht viel

Foto: LAT Images

Der Mercedes war eigentlich richtig schnell. Das zeigte sich über das ganze Wochenende beim Großen Preis von Katar 2025. Am Freitag setzte George Russell seinen Silberpfeil im Sprint-Qualifying beispielsweise auf Platz 2, mit einem Abstand von nur drei Hundertstelsekunden auf Oscar Piastri.

Im Sprint konnte der Brite die Position souverän behaupten - erneut Platz 2 am Samstagnachmittag. Auch in der Qualifikation konnte Russell trotz wiederkehrenden Lenkradproblemen auf Platz 4 mit der Spitze mithalten: nur 11 Hundertstelsekunden fehlten zum späteren Sieger des Rennens, Max Verstappen, der Platz 3 einfuhr.

Auch Kimi Antonelli bestätigte seine stark ansteigende Formkurve mit Startplatz 5 für das Rennen. Doch schon nach dem Qualifying zeigte sich Toto Wolff nicht besonders zuversichtlich. Der Start auf der schlechten Seite sei für Russell "nicht ideal". Zudem ahnte er mit den Erfahrungen aus dem Sprint vermutlich schon, was im Rennen folgen würde.

Mercedes verliert Positionen im Boxengassenstau

Denn nach dem Sprint äußerten sich die Fahrer kritisch zum Lusail International Circuit: Der Kurs sei reifenzehrend, biete zu kurze DRS-Zonen, sei vom Layout her ungünstig für Überholmanöver und die Autos mit ihren aerodynamischen Eigenheiten würden das letzte negative Puzzleteil zum überholunfreundlichen Charakter liefern. Lewis Hamilton bezeichnete die Veranstaltung gar als das "wahrscheinlich schlechteste Rennen", es müsse für die Zuschauer "ziemlich schlimm" gewesen sein.

Und so kam es schon am Start, wie von Wolff prophezeit: Russell verlor nicht nur eine Position an seinen Teamkollegen Antonelli sondern musste in den folgenden Kurven auch den späteren 3. Carlos Sainz und Fernando Alonso ziehen lassen. Als Nico Hülkenberg und Pierre Gasly mit ihrer Kollision dann auch noch das einzige Safety-Car des Rennens auslösen, fährt das ganze Feld geschlossen an die Box - bis auf die beiden McLaren.

Im dichten Gewusel der Boxengasse habe Mercedes dann "das Pech" gehabt, "dass wir die Autos halten mussten, wegen des Verkehrs in der Boxengasse. Das kannst du nicht verhindern, da haben wir jeweils eine Position verloren", so Wolff. Durch die Doppelabfertigung hat Russell zusätzlich Zeit eingebüßt.

Russell in der Endphase des Rennens "eine Sekunde schneller"

Im Verkehr von Katar sei anschließend kaum noch etwas möglich gewesen, wie der Mercedes-Chef weiter erklärt: "In dem Moment, wo du hinter einem oder zwei Autos hinterher fährst, wird es immer schlechter. Und es gibt dann einfach überhaupt keine Chance, zu überholen."

Im späteren Rennverlauf blitzte das Potenzial des Mercedes dann wieder auf. Russell fuhr tiefe 1:23er-Zeiten, sei "eine Sekunde schneller" gewesen als im Verkehr. "Aber das ist normal, so ist es im Moment", spricht Wolff die Eigenheiten der Ground-Effect-Ära an. "Sobald du im Verkehr steckst, werden die Verwirbelungen so schlimm, dass die Performance einbricht, die Reifen abbauen und du keine Chance mehr hast, dich zu erholen."

Kurz vor Schluss verlor Antonelli dann seine 4. Position durch einen individuellen Fehler an Lando Norris. Am Ende des Katar-Rennens waren die Mercedes auf Platz 5 und 6 zu finden. "Wenn du beim Boxenstopp Positionen verlierst und dir im Rennen Fehler unterlaufen, hilft das natürlich nicht. Startest du in freier Luft, kämpfst du vorne mit", fasst Wolff das Rennen nüchtern zusammen. Wohl froh darum, nach nur noch einem ausstehenden Rennen, die Ground-Effect-Boliden endlich in die Tonne kloppen zu können.

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