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Obwohl Mercedes zurück an der Spitze der Formel 1 ist, glaubt Experte Jolyon Palmer nicht, dass Lewis Hamilton seinen Wechsel zu Ferrari deswegen bereut

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Lewis Hamilton holte in China seinen ersten Podestplatz für Ferrari

Foto: LAT Images

Ob Lewis Hamilton sich aktuell wünschen würde, wieder im Mercedes zu sitzen? Eine durchaus berechtigte Frage, denn die Silberpfeile holten in den ersten beiden Rennen der Formel-1-Saison 2026 zwei Doppelsiege. In Australien triumphierte George Russell vor Kimi Antonelli, in China war die Reihenfolge umgekehrt.

Mercedes sieht somit aktuell wie der klare WM-Favorit 2026 aus. Deswegen glauben einige Beobachter, dass Lewis Hamilton sich nun ärgern könnte, das Team Ende 2024 in Richtung Ferrari verlassen zu haben. "Ich glaube nicht, dass das der Fall ist", sagt Experte Jolyon Palmer bei F1 TV jedoch.

"Er wusste genau, was er tat, als er nach all den Jahren bei Mercedes zu Ferrari wechselte. Es ist wahrscheinlich das letzte Kapitel seiner Karriere", erklärt der ehemalige Formel-1-Pilot, der zudem daran erinnert, dass Ferrari 2026 auch nicht schlecht aufgestellt sei.

Hamilton wurde beim Auftakt in Melbourne zunächst Vierter hinter seinem Teamkollegen Charles Leclerc, eine Woche später in China holte er Platz drei und damit seinen ersten Podestplatz für Ferrari überhaupt. Beide Rennen konnte Ferrari zudem zumindest zwischenzeitlich anführen.

Zwar setzte sich Mercedes am Ende jeweils durch, "aber ich habe das Gefühl, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis sie den Kampf im Rennen bis zur Zielflagge austragen können", so Palmer, der deshalb nicht glaubt, dass Hamilton seine Entscheidung jetzt bereut.

Der Rekordweltmeister fuhr von 2013 bis 2024 insgesamt zwölf Jahre in der Formel 1 für Mercedes. In diesem Zeitraum gewann er mit den Silberpfeilen sechs WM-Titel und 84 Rennen. Damit sind Hamilton und Mercedes die erfolgreichste Paarung in der bisherigen Geschichte der Königsklasse.

Nachdem er zur Saison 2025 zu Ferrari wechselte, übernahm Rookie Kimi Antonelli sein Cockpit bei den Silberpfeilen. Der 19-Jährige holte in Shanghai am Wochenende seinen ersten Grand-Prix-Sieg und wurde damit zum zweitjüngsten Formel-1-Sieger nach Max Verstappen.

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