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Formel 1 Spielberg

Mercedes im Aufwind: Luftwiderstand für Wolff wichtiger als Anpressdruck

Die jüngsten Updates haben Mercedes zurück in den Kampf um den Sieg gebracht: Mercedes-Teamchef Toto Wolff sieht positive Signale und will nachlegen

Mercedes im Aufwind: Luftwiderstand für Wolff wichtiger als Anpressdruck

Für Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist der Auftritt der Formel 1 in Spielberg ein Heimspiel: Wunderdinge erwartet der Wiener gut zwei Autostunden von seiner Heimat entfernt aber nicht, denn der Red-Bull-Ring ist historisch bedingt nicht unbedingt der beste Jagdgrund für die Silberpfeile: "Österreich ist immer schwierig gewesen für uns, Silverstone dafür weniger", blickt Wolff mit gemischten Gefühlen auf Teil zwei und drei des Triple-Headers voraus.

Was sich aber nicht ändert bei Mercedes, ist die Tatsache, dass das Team weiter mit Updates nachlegen will: "Es kommt jedes Rennen eine Kleinigkeit", sagt Wolff im ORF und erklärt: "Wir haben jetzt jedes Rennen Upgrades gebracht, auch Kleinigkeiten. Da geht es nicht nur darum, wie viel Punkte Downforce das bringt, sondern auch, wie es zur Balance beiträgt." Dabei ist Wolff zuversichtlich: "Das war der große Schritt und ich glaube, da sind wir auf dem richtigen Weg."

Auf die Frage, ob es bei der Richtung der Updates mehr die Reduzierung des Luftwiderstands oder die Erhöhung des Abtriebs geht, sagt Wolff: "Mehr um Drag-Reduction und das Schleifen mit dem Unterboden auf der Geraden, also um das Auto höher zu halten. Ich glaube, das ist eine der wichtigen Erkenntnisse." Der Mercedes-Boss fügt an: "Das sieht man auch am Topspeed. Da sind wir bei den Guten mit dabei, haben aber auch ein bisschen weniger Flügel gefahren."

Erfreulich sind die Fortschritte in diesem Bereich für die Silberpfeile vor allem, weil die Korrelation zwischen Windkanal und Strecke lange Zeit als großer Hemmschuh für das Team galt: "Das ist seit zwei Jahren unser Thema, aber seit Imola geht es ein bisschen besser", sagt Wolff und freut sich: "Das sieht man auch an den Ergebnissen."

Der Mercedes-Teamchef glaubt: "Es geht einfach darum, dass das, was man im Windkanal findet, dann auch auf der Stoppuhr ersichtlich ist. Wenn das der Fall ist, dann ist es die richtige Richtung."

George Russell am Donnerstag bei der Ankunft auf dem Red-Bull-Ring

George Russell am Donnerstag bei der Ankunft auf dem Red-Bull-Ring

Foto: Motorsport Images

Dass die Silberpfeile diese endlich eingeschlagen haben, davon ist auch George Russell überzeugt: "Wir haben das Gefühl, dass wir gerade etwas Momentum haben, dass es sich gedreht hat und jetzt mit uns ist, um den nächsten Schritt mit unseren Updates zu machen, wir sind also recht zuversichtlich", gibt sich der Brite nach seiner zwischenzeitlichen Führung zuletzt in Spanien positiv gestimmt.

Russell führt Rennen an: "Zu Saisonbeginn nicht erwartet"

Allein: Auch Russell weiß, dass im Ziel in Barcelona trotzdem nur Rang vier raussprang: "Wir sind, ich weiß nicht wie viele Sekunden hinter dem Sieger, ins Ziel gekommen - vielleicht 20 Sekunden, was im Gesamtbild viel ist. Aber wir wissen, dass wir letztes Wochenende das schnellste Auto hatten", sagt er in Bezug auf den Auftritt in Kanada und fügt an: "Und man hat nicht jedes Wochenende das schnellste Auto."

Aufgrund der Kurscharakteristik in Spielberg sind Mercedes' Erwartungen fürs Wochenende also erneut etwas gedämpft - nicht aber die für die nähere Zukunft: "Wir sind Vierter in der Konstrukteurs-WM und wir haben mehr Windkanalzeit als unsere Rivalen, aber jetzt wissen wir, was wir brauchen, um diese größeren Schritte zu machen", ordnet Russell ein: "Wir sind alle aufgeregt für den Rest der Saison und werden hoffentlich ab jetzt auch Rennen gewinnen."

"Die Pace, die wir die letzten Wochenenden gezeigt haben, hat dazu geführt, dass wir in den beiden letzten Rennen in Führung lagen, jetzt, wo wir die Upgrades haben", freut sich Russell: "Ich denke nicht, dass wir das zu Beginn der Saison erwartet haben."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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