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Formel 1 Silverstone

Mercedes kämpft mit Balance: Norris und Verstappen uneinholbar?

Bei Mercedes spricht man von einem durchwachsenen Freitag, der zwar gut begann, aber immer schwieriger wurde - Balance im zweiten Training "weniger stabil"

Mercedes kämpft mit Balance: Norris und Verstappen uneinholbar?

Mit dem Rückenwind des Sieges von Spielberg geht Mercedes in das Wochenende von Silverstone (Formel 1 2024 live im Ticker), doch dass man den Erfolg von George Russell von vor einer Woche wiederholen kann, das glaubt man bei den Silberpfeilen nicht.

Denn natürlich weiß man, wie der erste Sieg seit 2022 zustande gekommen ist, zudem war man am Freitag noch nicht mit an der Spitze zu finden. Lewis Hamilton belegte mit 0,653 Sekunden Rückstand im Training nur den sechsten Platz, Teamkollege Russell war mit 0,754 Sekunden Rückstand sogar nur Zehnter.

"Wir liegen immer noch ein wenig hinter der ultimativen Pace der Spitze zurück", sagt Hamilton, betont dabei aber auch, dass sich das Auto generell recht gut angefühlt habe und dass der Freitag trotzdem ermutigend war.

 

"Ich glaube nicht, dass die Zeiten ganz repräsentativ für unseren Speed waren, aber wir wissen, dass wir heute Abend noch etwas Arbeit vor uns haben", so der Brite. "Wir werden daher alles tun, was wir können, um mehr Performance zu finden, und hoffen, dass uns das ein wenig näher an die Spitze heranbringt."

Teamkollege Russell lobt vor allem die erste Session als stark, weil sich das Auto dort großartig angefühlt habe. "Die Balance war im Laufe der Runde recht gut und beide Fahrer waren relativ zufrieden", bestätigt auch der Leitende Renningenieur Andrew Shovlin

"Da die erste Session durch eine rote Flagge unterbrochen wurde, konnten wir nicht so viel Longrun-Arbeit leisten, wie wir uns erhofft hatten, aber es schien, als ob sich das Auto in einer vernünftigen Position befinden würde", sagt er.

Auto am Nachmittag instabiler

Das änderte sich aber zum Nachmittag hin: "Das FT2 war eine etwas schwierigere Angelegenheit, und wir müssen herausfinden, warum das der Fall gewesen ist", sagt Russell. Laut Shovlin sei das Auto da "insgesamt etwas weniger stabil" gewesen, was auch am auffrischenden Wind gelegen haben könnte.

"Es war viel windiger, und ich glaube nicht, dass wir die Reifen ins richtige Fenster gebracht haben, was einen großen Teil davon erklären könnte", meint Russell.

Shovlin sieht es zumindest als gut an, dass Mercedes die Probleme am Freitag entdeckt habe, wo man noch an der Abstimmung des Autos arbeiten kann. "Wir haben über Nacht einige Arbeit vor uns, um die Probleme mit der Balance noch besser zu verstehen", sagt er.

"Wir sind optimistisch, dass wir Fortschritte machen können, und damit sollten wir für den Rest des Wochenendes etwas mehr Pace finden", so Shovlin.

Starker Longrun, aber nicht vergleichbar

Zu was das reicht, wird sich zeigen. Zumindest schien der Longrun ganz ordentlich zu sein, blickt man auf die Zeiten. Doch blickt man dazu auch noch auf die Reifen, dann wird klar, dass dieser nicht vergleichbar war, weil Mercedes seine Longruns im Gegensatz zur Konkurrenz auf dem Soft-Reifen absolvierte und so nah an Lando Norris und Max Verstappen dran war.

Diese beiden sind für die Silberpfeile auch für den weiteren Verlauf des Wochenendes Favorit: "Nach dem heutigen Trainingstag würde ich sagen, dass das Kräfteverhältnis ähnlich aussieht wie bei den zurückliegenden Rennen", meint Russell.

"McLaren und Max scheinen einen Schritt voraus zu sein, und zwischen Ferrari und uns geht es sehr eng zu", sagt der Brite. "Wir werden über Nacht hart arbeiten, um einen Schritt nach vorne zu machen, und dann sehen wir, wo wir morgen stehen."

Wolff sieht Norris und Verstappen vorn

Diese Aussage würde Motorsportchef Toto Wolff so unterschreiben, denn auch er sieht Norris und Verstappen "im Moment ein klein wenig vor allen anderen" - vor allem in Sachen Rennpace.

Das habe allein das vergangene Rennen in Österreich gezeigt - trotz des Sieges von Russell. "Wir waren vor dem Unfall 15 Sekunden weg, und wenn man bedenkt, dass sie noch gekämpft haben, dann vermutlich ein bisschen mehr. Denn das sind zwei Zehntel pro Runde. Und da, schätze ich, ist der Abstand", so Wolff.

"Und solange wir nicht in der Lage sind, die Lücke zu schließen, solange werden wir nicht gegen die beiden kämpfen können."

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