Mercedes: Lewis Hamilton muss keine Strafe für Abu Dhabi befürchten

Lewis Hamilton hat sich beim Finale der Formel-1-Saison 2016 mehrfach den Anweisungen seines Mercedes-Teams widersetzt und damit den Erfolg des Teams gefährdet, muss aber nicht mehr mit Sanktionen rechnen.

Das hat Teamboss Niki Lauda gegenüber The Mail on Sunday bestätigt.

"Es gibt keinen Grund, mit Lewis darüber zu sprechen", sagt Lauda. "Wir haben kein Problem damit, wie er in Abu Dhabi gefahren ist. Wir haben einen Schlussstrich darunter gezogen."

Unmittelbar nach dem Rennen hatte die Teamführung um Lauda und Toto Wolff aber noch ganz anders geklungen. Damals attestierte man Hamilton "Anarchie" und das Schaffen eines "Präzedenzfalls".

"Die Schwierigkeit hierbei ist, was das in Zukunft für das Team bedeutet und wie wir weitermachen können, ohne dass wir zu reglementiert und langweilig werden – sie dafür aber Rennen fahren lassen", hatte Wolff erklärt.

Offenbar hat sich Mercedes nun dazu entschieden, keine Strafe gegen Hamilton auszusprechen. Ob es teaminterne Änderungen an den Abläufen und Strategien gibt, ist indes nicht bekannt.

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Abu Dhabi
Rennstrecke Yas Marina Circuit
Fahrer Lewis Hamilton
Teams Mercedes
Artikelsorte News
Tags abu dhabi, f1, finale, mercedes, niki lauda, toto wolff, weltmeister