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Formel 1 Spielberg

Mercedes: "Max fährt in einer anderen Hemisphäre"

Mercedes sieht Max Verstappen in Spielberg in seiner eigenen Liga - Lewis Hamilton hadert mit Untersteuern und zu wenig Abtrieb

Mercedes: "Max fährt in einer anderen Hemisphäre"

Kaum dachte man bei Mercedes, dass man sich wieder näher an die Spitze gearbeitet hat, schon kommt der Realitätscheck von Max Verstappen, der allen anderen mal wieder gezeigt hat, das Red Bull keine große Lust hat, sich den Rang ablaufen zu lassen. Da bleibt auch Mercedes nur Staunen übrig.

"Der Max fährt mal in einer anderen Hemisphäre", sagt Motorsportchef Toto Wolff gegenüber Sky und glaubt, dass der Niederländer auch am Sonntag in Spielberg dem Feld enteilen wird: "Der ist mal weg", so der Österreicher.

"Wir verlieren in den schnellen Kurven gegenüber Verstappen zwölf km/h, dann kannst du natürlich nichts erreichen", hadert er. "Der Rückstand auf Max ist enorm auf einer Bahn, die eine Minute Fahrzeit hat."

 

Mercedes selbst musste sich im Qualifying mit den Positionen vier und sechs begnügen, gewann aber jeweils noch eine Position, weil die Zeit von Oscar Piastri gestrichen wurde. "Es ist wieder so, dass man die Erwartungshaltung kontrollieren muss", kommentiert Wolff das Qualifying.

Er sagt, dass George Russell ein Zehntel verloren habe, weil er "unbedingt den Piastri als Windschatten haben wollte" - das sei aber ins Auge gegangen. "Da haben wir sicher das Potenzial nicht voll ausgeschöpft. Aber das ist das, wo das Auto ist."

Und das ist eine halbe Sekunde hinter Red Bull - und das auf einer so kurzen Strecke wie in Spielberg.

Lewis Hamilton hatte sogar sechs Zehntelsekunden Rückstand auf Verstappen und war laut Wolff "nicht glücklich mit dem Auto", weil er eine Menge Untersteuern hatte. "Aber ich glaube grundsätzlich ist das einfach ein Downforce-Thema. Wir haben hier in den schnellen Ecken nicht genug Abtrieb."

Das bestätigt auch Hamilton selbst: "Wenn ich einfach ein Stück Downforce nehmen und ihn ans Heck pappen könnte, dann würde ich das tun", so der Brite. "Aber so funktioniert es nicht."

Er sagt, dass Mercedes vor dem Qualifying Änderungen an Auto vorgenommen habe. "Das Auto war besser und es gab keine großen Probleme", so der siebenmalige Weltmeister. "Aber uns fehlte in den Highspeed-Bereichen eine Menge auf Max. Das ist unglaublich, wie viel schneller sie dort sind als wir."

Kompromisse für andere Bereiche habe man dabei nicht gemacht: "Nein, wir haben einfach nicht genügend Abtrieb."

Das heißt für Hamilton aber auch, dass der erhoffte Sieg in diesem Jahr für Mercedes wieder etwas weiter in die Ferne gerückt ist. "Wir müssen einfach weiter Gas geben", meint er.

In Spielberg wird es aller Voraussicht nach keinen Sieg geben, doch Hamilton hofft zumindest, dass es die Silberpfeile noch auf das Podium schaffen. "Dafür muss ich so schnell wie möglich am Ferrari vorbei."

Mit Bildmaterial von circuitpics.de.

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