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Eilmeldung

Positionstausch bei Technikchefs: Mercedes reagiert auf Formel-1-Krise

Warum zwei leitende Techniker im Formel-1-Team von Mercedes während der Saison 2023 ihre Positionen tauschen und was sich Toto Wolff davon verspricht

Mercedes reagiert mit Personalrochade auf Formel-1-Krise

Mercedes reagiert auf seine sportliche Situation in der Formel 1 und die ausbleibenden Erfolge: Nach drei Rennen in der Saison 2023 tauschen mit James Allison und Mike Elliott zwei leitende Techniker im Mercedes-Team ihre Positionen.

Elliott, der bisher als Technischer Direktor gearbeitet hat, übernimmt demnach ab sofort die Rolle des technischen Gesamtverantwortlichen, die bisher Allison innehatte - und selbst erst vor etwas mehr als eineinhalb Jahren übernommen hatte.

Der Positionstausch ist übrigens von Elliott angeregt worden, so erklärt Mercedes-Teamchef Toto Wolff im exklusiven Gespräch mit der globalen Ausgabe von 'Motorsport.com': "Mike ist zu dem Schluss gekommen, dass seine Herangehensweise und seine Fähigkeiten am besten zur Geltung kommen, indem er das Team weiterentwickelt und Strukturen schafft, die über Jahre nachhaltig erfolgreich sein können."

Welche Aufgaben jetzt auf Mike Elliott warten

Wolff verweist an dieser Stelle auf die kommende Formel-1-Ära ab 2026 unter dem dann neuen Antriebsreglement und auf aktuelle technologische Entwicklungen, nennt explizit künstliche Intelligenz und Maschinenlernen als zwei wichtige Themengebiete der Zukunft. "Es geht auch um die Frage, wie ein modernes Formel-1-Team aufgebaut sein muss, welche Innovationen eingebracht werden können."

"Mike sieht sich hier in seinem Element", sagt Wolff. "Er ist ein unheimlich fähiger Ingenieur, sehr zuverlässig und er genießt den Respekt des gesamten Teams. Mike kann deshalb ein Mentor und Sparringspartner für die meisten leitenden Angestellten sein."

"Und ich bin wirklich froh darüber, dass Mike diese Entscheidung selbst getroffen hat und dass er und James gemeinsam zu diesem Schluss gekommen sind. So können wir ihre Begabungen weiterhin nutzen", meint Wolff.

James Allison wieder Technischer Direktor, wie schon bis 2021

Elliott mit seinem "genialen wissenschaftlichen Denken" übernimmt nun also die übergeordnete Rolle im technischen Bereich bei Mercedes. Allison wiederum kehrt zurück in die Position des Technischen Direktors, die er schon von 2017 bis 2021 ausgefüllt und auf eigenen Wunsch aufgegeben hat. Er ist jetzt wieder intensiv ins Tagesgeschehen des Formel-1-Rennstalls eingebunden.

Dergleichen hatte Wolff unlängst noch dementiert. Auf die Frage, ob Allison aufgrund des schwierigen Saisonstarts mit dem Mercedes W14 wieder eine aktivere Rolle übernehmen werde, hatte Wolff erklärt, Allison sei "eigentlich nicht involviert" in das aktuelle Formel-1-Projekt, weil er mit der "langfristigen Strategie" des Teams betraut sei. Das hat sich nun geändert.

Neu ist auch die Arbeitszeit des technischen Gesamtleiters bei Mercedes: Allison hatte zuletzt drei Tage pro Woche für Mercedes gearbeitet, Elliott füllt die Rolle in Vollzeit aus. Und neben seiner Tätigkeit als Technischer Direktor wird Allison voraussichtlich seinen Aufgaben für das Segelprojekt von Mercedes-Partner Ineos weiterhin nachkommen.

Keine neue Entwicklungsrichtung unter James Allison

Vorrangig aber soll Allison das Formel-1-Programm beschleunigen. "Laut Mikes Einschätzung haben wir mit James einen Gladiator im Feld stehen, dem die Truppen ins Feuer folgen", so sagt Wolff.

Mit einer veränderten Entwicklungsrichtung bei Mercedes sei unter Allison als Technikchef aber nicht zu rechnen: "Wir befinden uns jetzt auf einem Weg, den wir für den richtigen halten", meint Wolff. "Wir haben jetzt einfach nur andere Personen [auf den Positionen] und eine andere Management-Struktur."

Weitere Personaländerungen bei Mercedes

Tatsächlich gibt es noch weitere Änderungen bei Mercedes: Chefdesigner John Owen wird entlastet, seine bisherigen Aufgaben werden auf zwei Schultern aufgeteilt.

Wolff erklärt: "John Owen hatte unter der Budgetobergrenze ein ganz anderes Jobprofil, und zwar zusätzlich zu den kreativen Aufgaben beim Design des Autos. Da kommen haufenweise andere Themen dazu. Und der Chefdesigner wurde so praktisch zu einem Kostendeckel-Verwalter."

Owen bleibt in der neuen Mercedes-Struktur zwar Chefdesigner. "Wir stellen ihm jetzt aber [seinen Stellvertreter] Giacomo Tortora als Engineering-Leiter zur Seite", sagt Wolff. "So kann sich John besser auf das Autodesign konzentrieren, während sich Giacomo um das Designbüro und die organisatorische Entwicklung kümmert."

Mit Bildmaterial von LAT.

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