Mercedes-Sportchef: F1-Qualifying in Shanghai "ist nichts wert"

geteilte inhalte
kommentare
Mercedes-Sportchef: F1-Qualifying in Shanghai
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen , German Editor
08.04.2017, 09:39

So ordnet Mercedes-Sportchef Toto Wolff die Leistung seiner Silberpfeile beim 2. Qualifying der Formel-1-Saison 2017 zum Großen Preis von China in Shanghai ein.

2. Sebastian Vettel, Ferrari; 1. Lewis Hamilton, Mercedes AMG F; 3. Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08
1. Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG, mit Toto Wolff, Sportchef, Mercedes AMG
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Toto Wolff, Mercedes, Motorsportchef
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08

Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton setzte sich nur um wenige Hundertstel gegen Ferrari-Mann Sebastian Vettel durch, sodass – wie beim Auftakt der Formel 1 2017 – erneut Mercedes und Ferrari aus der 1. Startreihe ins Rennen gehen.

Doch ein Spaziergang sind die Formel-1-Qualifyings für Mercedes nicht mehr, wie Wolff meint. "Es ist dieses Jahr ganz anders. So knapp, dass es in jede Richtung springen kann", sagt er bei Sky.

"Dass Sebastian Valtteri [Bottas] um ein Tausendstel verdrängt, war natürlich hart."

Das zeige aber nur: In der Formel-1-Saison 2017 könne sich Mercedes nicht mehr auf einen Vorteil verlassen. Dennoch sei die alte Stärke im Zeittraining noch vorhanden.

"Wir können im Qualifying immer noch etwas drauflegen. Das war die letzten Jahre schon so. Das war auch heute so. Aber das ist nichts wert", meint Wolff.

Das wechselhafte Wetter beim Großen Preis von China in Shanghai mache es schwierig, eine Prognose für das Rennen am Sonntag abzugeben.

"Morgen hat es 10 Grad weniger und Regen. Also mal sehen", sagt Wolff. "Für die Ingenieure sind mangelnde Daten natürlich eine Katastrophe. Wir wissen einfach nicht, ob wir die Reifen und das Setup im optimalen Fenster haben, sodass es bei der Kälte funktioniert."

Immerhin aber steht Mercedes beim Start vorn. Das hätte selbst Teamboss Niki Lauda nicht erwartet. Er hatte mit Wolff um 10 Euro gewettet – und Vettel als Pole-Mann nominiert.

"Es schien einfach zu passen. Er sah sehr schnell aus", erklärt Lauda bei Sky. "Zum Glück hat Lewis aber wieder einmal eine seiner besonderen Runden hingezaubert."

Nächster Formel 1 Artikel