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Mercedes-Youngster Kimi Antonelli führt die Fahrer-WM der Formel 1 an: Jetzt verrät Bradley Lord, wie ihm das Team einen Streich spielt, damit er auf dem Boden bleibt

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Kimi Antonelli hat eine gute Beziehung zu seinen Mercedes-Mechanikern

Foto: Formel 1

Mercedes-Youngster Kimi Antonelli schwebt nach dem diesjährigen Saisonstart in der Formel 1 derzeit auf Wolke sieben: Der 19-Jährige ist nach den beiden Grand-Prix-Siegen in China und Japan aktuell der jüngste WM-Spitzenreiter, den die Königsklasse in ihrer Geschichte bislang gesehen hat.

Trotzdem lässt sich Antonelli davon nicht zu einem vorzeitigen Höhenflug verleiten. "Ich versuche immer, besonders nach China, auf dem Boden zu bleiben", sagte der 19-Jährige in der Mercedes Nu Silver Arrows Radio Show, vor allem mit Blick auf seinen Debütsieg in Shanghai.

"Dann konzentriere ich mich auf das nächste Rennen, denn man lässt sich von diesen unglaublichen Momenten leicht mitreißen. Aber letztendlich ist die Saison noch sehr lang, und das Ziel bleibt dasselbe. Wir wollen einfach mehr von diesem Gefühl erleben."

Mercedes-Mechaniker spielen Antonelli-Streich

"Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, wie man einen Fahrer auf dem Boden der Tatsachen hält: Wir hatten heute einen Drehtag in Silverstone", ergänzt Bradley Lord, der kürzlich zum Stellvertreter von Mercedes-Teamchef Toto Wolff aufgestiegen ist.

"Kimi fand es wohl witzig, mit durchdrehenden Rädern aus der Garage zu fahren und riesige schwarze Flecken zu hinterlassen, die die Jungs dann jedes Mal wegputzen müssen, wenn er die Garage verlässt. Er driftet also in die Boxengasse und denkt: 'Ich bin der Größte!', und die Jungs müssen alles sauber machen."

"Also nehmen sie all die schmutzigen Putzlappen und stopfen sie ihm in die Ärmel seiner Jacke", sagt Lord mit einem Schmunzeln, "nur um sicherzustellen, dass sie ihm auch ein besonderes Dankeschön mitgeben können, wenn er wieder rauskommt und die Jacke anzieht."

Antonelli: "Wir erleben gemeinsam eine tolle Zeit"

Ein Scherz, den Antonelli durchaus mit Humor nimmt. "Ich bin seit 2018 bei Mercedes. Seit ich zwölf bin, war es bisher eine unglaubliche Reise. Ich bin mit ihnen groß geworden", erinnert der 19-jährige Italiener an seine lange Vergangenheit mit dem Team.

"Letztes Jahr fiel mir der Übergang nicht schwer, weil ich schon mit dem Team zusammengearbeitet habe", blickt der Mercedes-Youngster auf seine Formel-1-Debütsaison zurück. "Ich kannte viele der Mitglieder. Es war also ein sehr reibungsloser Übergang."

"Es war fantastisch. Mercedes hat mir seit meinen Karttagen so viele großartige Möglichkeiten geboten. Und jetzt erleben wir gemeinsam eine tolle Zeit. Hoffentlich geht es so weiter, aber ich bin sehr zufrieden, wo ich bin. Und ich habe so viel Unterstützung."

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