Mercedes-Technikchef: Neue Regeln bedeuten Spaß!
James Allison freut sich über das neue Regelwerk in der Formel 1, weiß aber, dass das Erreichen der Ziele schwierig wird: Ingenieure haben eigene Aufgaben
Mercedes-Technikchef James Allison freut sich schon auf die Umsetzung des neuen Formel-1-Reglements ab 2021. Neue Autos sollen das Racing verbessern, was Allison als "wertvolles Ziel" erachtet, doch ob das am Ende auch so umgesetzt werden kann, wird sich zeigen. Denn die Ziele seien "sehr, sehr schwierig umzusetzen".
Das liegt vor allem an den Ingenieuren in der Formel 1, die sich nicht darum kümmern, welchen Zweck das Reglement erfüllt. "Du wärst ein seltsamer Formel-1-Ingenieur, wenn es dir nicht Spaß machen würde, eine Handvoll neue Regeln zu haben, die man verdaut und bei denen man nach Möglichkeiten schaut, das schnellstmögliche Auto daraus zu machen."
Denn den Teams geht es natürlich nur darum, am Ende das beste Auto zu haben. Wenn man dabei gegen den eigentlichen Zweck des Reglements verstößt, dann ist es eben so. Auch für 2019 hatte sich die FIA neue Regeln erdacht, um den Frontflügel zu vereinfachen und weniger Abtrieb zu haben. Doch das Vorhaben haben die Ingenieure längst wieder aufgeholt.
Zumindest haben die Teams nach zähen Verhandlungen endlich etwas Konkretes in der Hand. "Die letzten Wochen und Monate waren schmerzhaft", sagt Allison, "aber jetzt kommt der spaßige Teil. Du hast das Pamphlet in der Hand und musst nun damit arbeiten."
Mit Bildmaterial von LAT.
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