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Mercedes-Umbau: Chefaerodynamiker geht, zwei Ferrari-Leute kommen
Personalwechsel in der Aerodynamik-Abteilung vom Mercedes-Formel-1-Team: Gioacchino Vino geht, zwei Ferrari-Leute kommen frühzeitig im Oktober

Jonathan Noble
Bearbeitet: 18.05.2024, 13:11
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Mercedes wird sich von seinem Chef-Aerodynamiker, Gioacchino Vino, trennen, während sich der deutsche Hersteller zwei Schlüsselverpflichtungen von Ferrari vorzeitig sichern kann. Die Silberpfeile haben mit einer internen Umstrukturierung der Aerodynamik-Abteilung begonnen, wobei Vino nach sechs Jahren beim Team gehen wird.
Er war von Februar 2018 bis Oktober 2022 normaler Aerodynamiker, als er in seine aktuelle Rolle wechselte. Der Personalwechsel in der Aerodynamik-Abteilung erfolgt vor der früher als erwarteten Ankunft von zwei wichtigen Mitarbeitern von Ferrari - darunter der ehemalige Chefdesigner der Scuderia, Simone Resta.
Der Italiener wurde bereits verpflichtet, doch sollte erst im nächsten Jahr zur Verfügung stehen. Resta wird nun aber vorzeitig im Oktober als Direktor für strategische Entwicklung einsteigen, genauso wie Enrico Sampo als Leiter der Performance Software Applications.
Dies ist Teil einer Vereinbarung mit Ferrari im Gegenzug für die Ferrari-Verpflichtungen von Loic Serra und Jerome D'Ambrosio, die ab demselben Datum zur Scuderia dazustoßen können. Während das Hin und Her zwischen Mercedes und Ferrari in den letzten Wochen für Aufsehen sorgte, spielt der technische Direktor der Mannschaft aus Brackley, James Allison, die Tatsache herunter, dass es sich um etwas Ungewöhnliches handelt.
"Ich denke, es handelt sich eher um das normale Auf und Ab in einem Formel-1-Team", sagt er. "Heutzutage sind die Teams groß. Und in jedem Jahr wird eine ganze Reihe von Leuten entlassen und eine entsprechende Anzahl neu eingestellt. Das ist bei fast jedem Team so."
Auf die Frage, ob es irgendwelche Bedenken wegen des Verlusts einiger Schlüsselspieler in so kurzer Zeit gebe, meint Allison: "Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, einen Kommentar zur Motivation abzugeben. Eine Mannschaft braucht natürlich eine kritische Masse an erfahrenen und guten Leuten. Und wir möchten nicht, dass uns erfahrene, gute Leute verlassen."
"Aber auch wir holen uns erfahrene und gute Leute in ähnlichem Maße. Es ist also unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass wir so handeln, dass jeder lieber bei uns ist als irgendwo anders."
Mit Bildmaterial von Motorsport Images.
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