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Mercedes vs. Red Bull: "Nach 10 Runden entscheidet sich, wer schneller ist"

Laut Renningenieur Andrew Shovlin entscheidet sich die Pace an der Spitze nach einigen Runden - Warum konnten sich die Piloten im zweiten Run nicht verbessern?

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Mercedes vs. Red Bull: "Nach 10 Runden entscheidet sich, wer schneller ist"

Der entscheidende Run in Q3 ist meist der zweite, doch in Barcelona konnten sich weder Lewis Hamilton noch Valtteri Bottas am Schluss noch einmal verbessern. Hamilton hatte eigentlich gemeint, dass der erste Q3-Versuch solide gewesen sei, aber noch mehr drin gewesen wäre. Trotzdem konnte auch er keine schnellere Zeit mehr fahren - 0,446 Sekunden war er langsamer.

Warum, das ist ihm ein Rätsel. "Ich bin nicht sicher", sagt er. "Die Strecke wird normalerweise schneller, aber die Streckentemperatur kann variieren, genau wie der Wind", so der Brite. "Meine erste Runde fühlte sich okay an, aber ich wusste, dass ich mich noch in einigen Bereichen verbessern kann."

Doch bei seinem zweiten Versuch hätten sich die Reifen nicht mehr so wie vorher angefühlt. "Der Grip war nicht mehr da, von daher war es einfach eine schlechte zweite Runde. Ich bin weitergefahren, aber es war nicht einmal ansatzweise so gut wie die erste."

Mehr als vier Zehntelsekunden fehlten ihm am Ende auf seine eigene Zeit, Bottas war hingegen nur marginal langsamer als im ersten Versuch. Eigentlich dachte der Finne, dass er seine Zeit verbessern würde. "Denn als ich über die Ziellinie fuhr, war ich eine Zehntel vor meiner vorherigen Zeit. Aber dann fiel es auf null", rätselt er. "Ich dachte die Strecke wäre besser, war sie aber nicht."

Shovlin: Der Unterschied zu Silverstone

Im Qualifying ging es jedoch nur darum, welcher der beiden Mercedes-Fahrer vorne sein würde. Das Rennen wird eine andere Nummer. Bei Mercedes hat man schon Max Verstappen zum Favoriten ausgerufen und gemeint, dass Red Bull das schnellere Auto habe. Erinnerungen an Silverstone führen zu dem Schluss, denn dort kam der RB16 besser mit den Reifen zurecht. Auch heute soll es wieder heiß werden.

 

"Der Unterschied ist: In Silverstone drehte sich alles um Blasenbildung. Die wird durch Hitze im Inneren des Reifens verursacht, wenn sich das Gummi unter Last verwindet. Hier scheint die Blasenbildung kein Problem zu sein", erklärt der Leitende Renningenieur Andrew Shovlin. "Zum Teil, weil der Verschleiß hoch ist. Und wenn sich die Lauffläche reduziert, entwickelt sie weniger Hitze."

"Die Herausforderung wird sein, wie schnell die Hinterreifen verschleißen und wie gut man sie schonen kann. Und das Überhitzen der Laufflächen im Griff zu haben. Denn das kostet Grip, und mit weniger Grip rutscht man mehr, was wiederum zu einem höheren Verschleiß führt", so Shovlin weiter.

Wer schneller ist, sieht man nach zehn Runden

Um seriös zu beantworten, ob Mercedes oder Red Bull das schnellere Auto hat, fehlen dem Team jedoch die Daten. Erst nach zehn oder zwölf Runden werde sich entscheiden, wer das schnellere Auto hat und wer die Reifen besser schonen kann.

Shovlin: "Wir müssen entscheiden, ob wir es defensiv anlegen sollten oder ob wir lieber einen Vorsprung aufbauen, um das Rennen zu kontrollieren. Weil wir noch nicht wissen, wie sich das Rennen entwickelt, müssen wir auf beide Eventualitäten vorbereitet sein."

"Wir müssen darauf vorbereitet sein, im Rennen nicht das beste Auto zu haben. Sollte dem so sein, gibt es aus unserer Ausgangsposition immer noch Möglichkeiten, das Rennen zu gewinnen", sagt er weiter. Denn Barcelona ist eine Strecke, auf der das Überholen schwierig ist.

Silverstone würde man jetzt besser machen

"Wir sind nicht nervös. Wir akzeptieren die Tatsache, dass wir zwar unser Auto ein bisschen anders abgestimmt haben, aber die Fragestellung im Kern die gleiche ist wie in Silverstone und wir bei Hitze vielleicht genau wie dort leiden werden. Sollte dem so sein, müssen wir das mit den Fahrern, mit der Balance und mit der Strategie bestmöglich lösen, um das richtige Resultat einzufahren."

Mercedes hatte die Probleme in der Woche eingehend untersucht und laut Shovlin viel gelernt. Ob man auch alle Probleme gelöst hat, stehe auf einem anderen Blatt. "Ich glaube, wenn wir jetzt wieder nach Silverstone gehen würden, würden wir das Rennen besser hinbekommen. Da haben wir gute Fortschritte gemacht. Es ist aber das gleiche Auto und die Problemstellungen werden ähnliche sein: zu viel Temperatur in den Reifen. Das ist die Herausforderung."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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