Registrieren

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland Deutschland
Trainingsbericht
Formel 1 Barcelona

Mercedes weiter auf dem Vormarsch: Hamilton Schnellster in Barcelona!

Der Grand Prix von Spanien verspricht Spannung: Max Verstappen am Freitag nur auf P5, Lewis Hamilton Schnellster, und Alpine mittendrin statt nur dabei

Mercedes weiter auf dem Vormarsch: Hamilton Schnellster in Barcelona!

Mercedes scheint nach dem starken Auftritt mit George Russells Poleposition in Kanada weiter auf dem Vormarsch zu sein. Denn beim Grand Prix von Spanien 2024, wo der Circuit de Barcelona-Catalunya als so etwas wie eine Referenzstrecke für das Kräfteverhältnis in der Formel 1 gilt, sicherte sich Lewis Hamilton im zweiten Freien Training am Freitag die Tagesbestzeit.

Die vier Topteams lagen schon in der ersten Session zu Mittag dicht beisammen, und dieser Trend setzte sich im zweiten Training fort. Nur 0,240 Sekunden lagen zwischen Hamiltons Bestzeit von 1:13.264 Minuten und Max Verstappens Zeit auf Platz 5. Dabei hatten viele angenommen, dass Barcelona dem Red Bull entgegenkommen sollte.

Doch Verstappen wirkte mit seinem Auto zunächst unzufrieden. Instabil am Kurvenausgang, Untersteuern in der Kurvenmitte, meldete er zu Beginn des Trainings am Boxenfunk. "Das Auto beißt nicht", meckerte er - und forderte etwas später: "Ich brauche den anderen Flügel." Als der dann drauf war, schien die Balance besser zu sein: "Das ist der Weg", bestätigte Verstappen.

ORF-Experte Alexander Wurz analysiert nach den ersten drei Stunden Fahrzeit an diesem Wochenende: "Bei den Longruns war McLaren sehr schnell, und auch Mercedes schnell. Ich glaube, dass Red Bull vielleicht gar nicht Favorit ist morgen."

Toto Wolff wehrt sich gegen diese Analyse zumindest nicht: "Heute ist nur für die Papierform. Aber besser du bist vorn am Freitag als nicht", sagt er im ORF-Interview. "Beide Fahrer waren gar nicht so happy mit dem Auto, aber ich denke, die meisten anderen haben auch zu kämpfen." Auf die Frage, ob Mercedes am schnellsten gewesen sei, nickt er: "Das ist schon so."

Mitten in die Weltspitze hinein schob sich, ausgerechnet beim Debüt von Flavio Briatore als Alpine-Berater, Pierre Gasly. Der Franzose belegte mit 0,179 Sekunden Rückstand auf Verstappen den vierten Platz - und das, obwohl er zwischendurch funkte, er spüre zu wenig Grip und mit dem Auto sei etwas nicht in Ordnung. Was womöglich auf eine geringere Benzinlast hindeutet.

Zum Thema:

Ergebnis, 2. Freies Training
Ticker: Paddock live mit Ruben Zimmermann
Stream: Analyse live auf YouTube (23:00 Uhr)

Charles Leclerc (Ferrari/+0,333) wurde Sechster, dicht gefolgt von Oscar Piastri (McLaren/+0,358) und George Russell (Mercedes/+0,458) auf Platz 8. Russell fuhr viertbeste Zeit im ersten und fünftbeste Zeit im zweiten Sektor, verlor aber hinten raus ein paar Zehntelsekunden. Seine schnellsten Sektorenzeiten aneinandergereiht hätten ihm sonst Rang 4 beschert.

"Er wurde in Turn 10 von Hülkenberg aufgehalten. Das hat viereinhalb Zehntel gekostet", klärt Wolff auf und unterstreicht: "Wenn's keinen Verkehr gibt, sind wir Erster oder Zweiter. Das ist positiv. Aber morgen kann's weder anders sein."

Für Nico Hülkenberg war die Arbeitszeit am Freitag halbiert. In der ersten Session saß Oliver Bearman in seinem Auto. Am Nachmittag belegte er Platz 12, 0,032 Sekunden hinter seinem Haas-Teamkollegen Kevin Magnussen. Und 0,028 Sekunden vor Sergio Perez (Red Bull), hinter dem Fernando Alonso (Aston Martin) 14. wurde und Yuki Tsunoda (Racing Bulls) 15.

Die Performance von Red Bull habe "nicht rund ausgesehen", analysiert Wurz. "Man hört's an Max' Stimme. Er ist unzufrieden, unhappy. Die Körpersprache seines Ingenieurs sieht nicht gut aus. Sie wissen, der Wurm steckt drin, und es läuft nicht mehr so gut. Auch den Superstars setzt der Druck zu, denn sie sind auch nur Menschen."

Wo kann man den Grand Prix von Spanien live sehen?

Zunächst einmal: Der Freitag in der Formel 1 ist mit dem Freien Training noch nicht vorüber. Für alle, die die Sessions in Ermangelung eines Bezahldienstes nicht sehen konnten, analysieren Kevin Scheuren & Frederik Hackbarth das Geschehen beim Grand Prix von Spanien jeweils am Ende des Tages in Barcelona live in der F1-Show auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Der Livestream ist für alle Tage des Rennwochenendes auf 23:00 Uhr angesetzt. Wem das zu spät ist, der kann die Analyse aber selbstverständlich auch im Re-Live schauen, zum Beispiel zum Frühstück am nächsten Morgen. Aber: Nur im Livestream können Kanalmitglieder Fragen an unsere Experten stellen. (Jetzt Kanalmitglied werden!)

Im deutschen Free-TV wird der Grand Prix von Spanien nicht übertragen. Wer Qualifying und Rennen live sehen möchte, benötigt dementsprechend ein Abo von Sky oder F1 TV. Der Streamingdienst RTL+ zeigt nur das Qualifying in Barcelona live, nicht aber das Rennen. Sehr wohl frei empfangbar ist die Formel 1 in Österreich (ORF) und in der Schweiz (SRF). (Hier geht's zur kompletten TV-Übersicht für den Grand Prix von Spanien!)

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Vorheriger Artikel Mercedes schaltet Polizei ein - Wolff wütet: "Sucht euch einen Psychiater!"
Nächster Artikel Wegen Antonelli: Toto Wolff reagiert auf Regeländerung der FIA

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland Deutschland