Formel 1 Mexiko: Toro Rosso fährt mit Pierre Gasly und Brendon Hartley

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Formel 1 Mexiko: Toro Rosso fährt mit Pierre Gasly und Brendon Hartley
Autor: Norman Fischer
Co-Autor: Dieter Rencken
23.10.2017, 17:04

Brendon Hartley bekommt nach seinem Formel-1-Debüt eine weitere Einsatzchance und darf auch in Mexiko fahren - Weil Pierre Gasly zurückkommt, ist Daniil Kwjat raus.

Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso and Brendon Hartley, Scuderia Toro Rosso
Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team RS17, Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32, Brendon Hartley, Scud
Brendon Hartley, Scuderia Toro Rosso STR12
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing and Brendon Hartley, Scuderia Toro Rosso on the drivers parade
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso, on the F1 stage
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Brendon Hartley, Scuderia Toro Rosso on the drivers parade
Pierre Gasly, Scuderia Toro Rosso
Pierre Gasly, Scuderia Toro Rosso STR12

Toro Rosso gibt Austin-Debütant Brendon Hartley nach seinem ersten Formel-1-Grand-Prix eine weitere Einsatzchance und lässt den Neuseeländer auch am kommenden Wochenende in Mexiko ans Steuer. Das hat das Team heute bekannt gegeben. Im zweiten STR12 kehrt erwartungsgemäß Pierre Gasly zurück, der Austin aufgrund des Finales der Super Formula, das letzten Endes abgesagt wurde, ausgelassen hatte.

Damit ist das Formel-1-Comeback von Daniil Kwjat nach nur einem Rennen wieder hinfällig. Der Russe durfte nach zwei Rennen Pause zurückkehren, weil Teamkollege Carlos Sainz als Ersatz für Jolyon Palmer zu Renault gewechselt war. Mit Rang zehn und dem ersten Saisonpunkt seit dem Großen Preis von Spanien zeigte Kwjat eine ansprechende Leistung, dennoch muss er sein Cockpit wieder räumen.

"Ich habe meinen Teil getan. Der Rest ist nicht meine Sache", hatte Kwjat im Anschluss an das Rennen verlauten lassen. "Ich lasse andere Dinge sprechen. Ich mache meinen Job, ansonsten sind andere Leute zuständig." Doch das gute Ergebnis konnte Kwjat, der bislang erst fünf Saisonpunkte auf dem Konto hat, nicht retten.

Stattdessen erhält Hartley eine zweite Chance. Der Neuseeländer kam auf dem Circuit of The Americas völlig überraschend zu seinem Formel-1-Debüt, obwohl er schon seit Jahren keinen Formelboliden gefahren war und einst aus dem Nachwuchskader von Red Bull flog. Doch der 27-Jährige feierte einen ordentlichen Einstand, leistete sich keinen Fehler und wurde guter 13.

 

"Ich bin glücklich, wie es gelaufen ist", zeigte sich Hartley nach dem Rennen zufrieden und behauptet, dass auch das Team von seiner Leistung angetan gewesen sei. Er habe in Austin viel gelernt und könne auf der Erfahrung aufbauen, sollte er eine weitere Möglichkeit erhalten. Diese bekommt er nun in Mexiko-Stadt, wo er durch die Langstrecken-WM ebenfalls schon Vorerfahrung besitzt.

Spannend dürfte die Frage sein, wer welches Auto in Mexiko bekommt. Hartley nahm nämlich in Austin in dem Auto Platz, das auch Gasly vorher schon okkupiert hatte. Der Neuseeländer bekam eine neue Motorenausbaustufe von Renault und fasste dafür in Austin eine Strafversetzung auf. Der Bolide, mit dem bislang Carlos Sainz und gestern Daniil Kwjat unterwegs waren, ist noch mit der alten Ausbaustufe unterwegs.

Die Entscheidung gilt vorerst übrigens nur für den Großen Preis von Mexiko.Wer Toro Rosso bei den beiden abschließenden Rennen in Brasilien und Abu Dhabi vertreten darf, ist noch offen. Gleiches gilt für den Kampf um die Cockpits für die Formel-1-Saison 2018, wo sich Hartley nun berechtigte Hoffnungen machen könnte.

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