Miami-Sprint: Schlechter Start "nicht Kimis Schuld", sagt Toto Wolff
Der schlechte Start von Kimi Antonelli beim Sprint in Miami soll, so Toto Wolff, nicht am Italiener gelegen haben
Kimi Antonelli trifft laut Toto Wolff keine Schuld am schlechten Start im Sprint
Foto: Sutton Images
Laut Toto Wolff hatte Kimi Antonelli keine Schuld an seinem schlechten Start beim Sprint-Rennen in Miami. "Es war ein technischer Fehler von unserer Seite", lautet die Formulierung des Mercedes-Teamchefs bei Sky UK. "Es ist wirklich schwierig."
Der Sprint lief für den WM-Führenden alles andere als geschmeidig. Nach seinem Start fiel der Italiener Stück für Stück zurück, wodurch er sich mit Charles Leclerc oder George Russell duellieren musste. Nach dem Rennen folgte noch eine Zeitstrafe wegen Tracklimits, weshalb Antonelli im Sprint-Rennen auf Position sechs gewertet wurde.
Gegenüber Sky UK hat Antonelli nach dem Sprint unter anderem über das Startprozede gesprochen: "Wir haben in der Pause daran gearbeitet und zum ersten Mal habe ich von meiner Seite alles richtig gemacht", bekundet der Italiener am Sky-Mikrofon.
"Wir müssen schauen, was passiert ist. Da war kaum Grip, vermutlich viel weniger, als wir erwartet hatten. Danach war ich sehr frustriert, bin nicht gut gefahren und habe viele Fehler gemacht. Dann habe ich noch die Tracklimit-Strafe bekommen, sowas muss ich vermeiden."
"Aber dieses Wochenende war bisher schwieriger als erwartet. So ist das, wenn alle große Updates mitbringen. Jetzt müssen wir das Resultat maximieren und uns auf das Qualifying konzentrieren."
Bei Sky Deutschland schlägt Antonelli in eine ähnliche Kerbe und betont: "Wir haben im FT1 wegen einem technischen Problem keine Starts geübt, also war es schwer für uns, die Gripverhältnisse auf dem Grid zu prüfen. Selbstverständlich ist das schade. Ich war nach dem Start sehr frustriert und habe viele Fehler gemacht."
Hartes Urteil von Timo Glock
Peter Hardenacke und Timo Glock haben bei Sky über die bisherigen Starts von Antonelli in der Saison 2026 gesprochen. Am Donnerstag hatte der Mercedes-Pilot schließlich noch betont, das man für die Starts in der Pause etwas gefunden hätte.
"Ne, definitiv nicht", so das Urteil von Glock. "Das war genauso schlecht, wie es bei den anderen Starts war. Und gefühlt ist es sofort, wenn man darauf schaut, weil sobald er losfährt, ist es sofort Wheelspin."
"Vielleicht, und das ein oder andere Statement gab es, dass es eventuell mit dem Kupplungshebel zusammenhängt, dass er nicht das Gefühl hat, im ersten Moment, also das würde so ein bisschen erklären, wieso er direkt diesen abrupten Wheelspin hat."
"Und das ist eben das Wichtige: Du brauchst das Gefühl zu merken, wenn du den Kupplungshebel in der Hand loslässt, was dann im Auto passiert, und vielleicht fehlt ihm da das nötige Feingefühl für."
Bereits morgen können Antonelli und Mercedes zum nächsten Versuch ausholen. Dabei steht der Große Preis von Miami wegen potenzieller Wetterkapriolen auf der Kippe. Nach dem Qualifying möchte man seitens der FIA darüber beraten, ob das Rennen im Zeitplan verschoben werden sollte.
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