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Show über Sicherheit? "Das beleidigt mich", sagt Formel-1-Rennleiter Masi

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Show über Sicherheit? "Das beleidigt mich", sagt Formel-1-Rennleiter Masi
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Rennleiter Michael Masi betont, dass Sicherheit in der Formel 1 weiterhin oberste Priorität genießt: Wer etwas anderes behauptet, der greife ihn persönlich an

Stellt die Formel 1 Show über Sicherheit? Diese Vorwürfe wurden nach den vergangenen beiden Rennen in Monza und Mugello laut. Insgesamt drei rote Flaggen und damit auch drei stehende Neustarts gab es in den vergangenen beiden Rennen - und nicht immer herrscht dafür Verständnis.

Sebastian Vettel meinte zuletzt, dass stehende Neustarts nicht unbedingt fair seien - dafür aber gut für die Show. Und damit steht er nicht alleine da. Doch FIA-Rennleiter Michael Masi verteidigt: Stehende Starts seien für den Verband sicherheitstechnisch nicht problematischer als fliegende Starts. Und dass auch ein fliegender Neustart in die Hose gehen kann, hat der Massencrash von Mugello am Sonntag bewiesen.

Kritik gab es aber auch am Schließen der Boxeneinfahrt in Monza wegen des Haas von Kevin Magnussen, was von einigen als unnötig angesehen wurde. Das hatte zusammen mit einen stehenden Neustart nach dem Unfall von Charles Leclerc für ein ungewöhnliches Ergebnis gesorgt.

Auf die Frage, ob Show über Sicherheit steht, hat Masi jedenfalls eine klare Antwort: "Absolut nicht! Aus Sicht der FIA genießt Sicherheit die oberste Priorität. Ende der Geschichte", betont er.

Sportliche Integrität und Sicherheit seien für ihn in seiner Rolle als Renndirektor und Sicherheitsdelegierter von zentraler Bedeutung. "Und jeder, der das Gegenteil behauptet, beleidigt mich persönlich", sagt Masi.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Norman Fischer