Michael Masi: Kein Problem mit hohem Monza-Randstein

Rennleiter Michael Masi sieht kein Problem in dem hohen Randstein in Kurve 1 von Monza und hält eine Veränderung daher für nicht notwendig

Michael Masi: Kein Problem mit hohem Monza-Randstein

FIA-Rennleiter Michael Masi glaubt nicht, dass eine Veränderung an den hohen Randsteinen in der ersten Kurve von Monza nötig ist. Die sogenannten "Sausage Kerbs" spielten im Unfall von Max Verstappen und Lewis Hamilton eine große Rolle, weil Verstappen auf ihnen ausgehoben und so letztendlich auf das Auto von Hamilton katapultiert wurde.

Auch in den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Kritik an den hohen Randsteinen gegeben, weil sie Autos im Falle eines Abflugs in die Luft schleudern können. Andere wiederum sehen die Randsteine als notwendig an, da die Fahrer sonst in der Schikane abkürzen würden, was wieder zu Tracklimit-Diskussionen führen würde.

Im Falle des Unfalls am vergangenen Wochenende sagt Masi jedoch: "In dieser Situation hat der 'Sausage Kerb' in der Kurve sehr gut funktioniert." Er sieht die Fahrer in der Pflicht: "Man kann entweder über den Randstein fahren oder nach links ausweichen, was wir am Wochenende einige Male gesehen haben."

Max Verstappen entschied sich jedoch gegen die Ausweichroute und kollidierte mit Hamilton. Für die Kommissare war er der Hauptschuldige und fasste dafür eine Gridstrafe für Sotschi auf. Wäre Verstappen nicht ausgeschieden, hätte er wohl wie Hamilton in Silverstone eine Zeitstrafe aufgefasst, wie Masi sagt.

Einen Vergleich will er zwischen den beiden Vorfällen aber nicht ziehen: "Hier waren beide Autos nach einem Vorfall draußen, im anderen Fall nur eines. Und weil sie die Strafe nicht absitzen konnten, mussten wir eine Gridstrafe verhängen. Darauf haben wir uns mit allen Teams verständigt."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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