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Teuerster Formel-1-Ferrari: Schumacher-Auto für 16 Millionen Euro versteigert

Michael Schumacher im Ferrari F2001 auf dem Weg zum Sieg beim Formel-1-Rennen in Monaco 2001

Foto: Getty Images

Ein Ferrari F2001 von Michael Schumacher aus der Formel-1-Saison 2001 ist in Monaco für rund 16 Millionen Euro versteigert worden. Das macht diesen Rennwagen zum bislang teuersten Ferrari-Formel-1-Auto überhaupt.

Ein Formel-1-Rekord ist der Erlös jedoch nicht: Das erste Mercedes-Siegerauto von Lewis Hamilton, der Mercedes W04 aus der Saison 2013, fand bei einer Versteigerung 2023 in Las Vegas für rund 17,2 Millionen Euro einen neuen Besitzer. Schumachers Ferrari F2001 reiht sich nun knapp dahinter auf dem zweiten Platz ein.

Dass der F2001 ausgerechnet in Monaco versteigert wurde, ist kein Zufall: Es handelte sich um das Ferrari-Chassis 211, mit dem Schumacher 2001 sowohl den Monaco-Grand-Prix als auch den Ungarn-Grand-Prix gewann. Mit Chassis 211 gelang Schumacher laut Auktionshaus RM Sotheby's außerdem zum einzigen Mal in seiner Formel-1-Karriere das "Double" aus Monaco-Sieg und WM-Titelgewinn im selben Jahr.

Erste Formel-1-Versteigerung beim Monaco-Grand-Prix

Die Premiere einer Formel-1-Autoversteigerung beim Monaco-Grand-Prix war für Sotheby's also ein voller Erfolg. Geschäftsführer Shelby Myers bezeichnet den Verkauf als "eines der besten Projekte, das wir je betreuen durften" - und das in Zusammenarbeit mit dem Paddock-Club der Formel 1 vor der Kulisse des Monaco-Hafens.

Der Schumacher-Ferrari kam am Monaco-Wochenende unmittelbar vor dem Formel-1-Qualifying unter den Hammer. Bieter vor Ort und am Telefon ließen den Preis rasch in die Höhe steigen, am Ende stand die Summe von 15,98 Millionen Euro. "Das unterstreicht die magische Verbindung von Michael Schumacher als siebenmaligem Weltmeister und Ferrari", erklärt Sotheby's.

In der Vergangenheit wurden bereits mehrere andere Schumacher-Fahrzeuge versteigert, darunter ein fahrbereiter Ferrari F2003-GA aus der Formel-1-Saison 2003, der 2022 für rund 15 Millionen einen neuen Besitzer fand.

Dieses Mal geht übrigens ein Teil der Erlöse an einen guten Zweck: Die Veranstalter der Versteigerung spenden an die Keep-Fighting-Stiftung der Familie Schumacher.

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