Mick Schumacher: Wieso er im Rennen hinter Nikita Masepin das Ziel sah

Wie Mick Schumacher seine Position im Formel-1-Rennen in Silverstone an seinen Haas-Teamkollegen Nikita Masepin verloren hat

Mick Schumacher: Wieso er im Rennen hinter Nikita Masepin das Ziel sah

Eigentlich war Mick Schumacher an diesem Wochenende wieder der schnellere der beiden Haas-Fahrer. Doch den Großbritannien-Grand-Prix in Silverstone beendete der Deutsche hinter seinem Teamkollegen aus Russland, nachdem er zur Rennhälfte hinter Masepin zurückgefallen war - aber warum?

Schumacher selbst gibt an, es habe keinen technischen Defekt an seinem VF-21 gegeben. "Nicht, dass ich wüsste", so sagt er bei 'Sky'. Vielmehr habe er sich nach dem Reifenwechsel von Medium auf Hard strategisch falsch ausgerichtet.

O-Ton Schumacher: "Ich glaube, dass die Herangehensweise an diesen zweiten Stint falsch war. Wir haben versucht, den Reifen etwas zu schonen, speziell zu Anfang. Er ist da aber ziemlich Attacke gefahren. Dann ist er halt an mir vorbeigefahren."

Schumacher: Keine Chance auf Gegenangriff

In Runde 25 wurde Masepin erstmals vor Schumacher im Klassement notiert. Davor hatte sich Schumacher um bis zu dreieinhalb Sekunden von Masepin abgesetzt gehabt. Nach dem Positionsverlust blieb er mehrheitlich im Bereich von zwei Sekunden hinter dem Schwesterauto, zu einem Konter aber kam es nicht.

Es sei ihm "eigentlich schon fast klar" gewesen, "dass es schwierig sein würde, zurückzukommen", meint Schumacher. "Auch aufgrund der Strecke. Du kannst eine halbe oder eine ganze Sekunde schneller sein, du kommst aber nicht vorbei. Das ist uns heute ein bisschen passiert."

Weltmeister-Sohn will aus Niederlage lernen

Auf dem Papier ist es die zweite Niederlage gegen Maspin im zehnten gemeinsamen Rennen. Doch Schumacher hakt das Ergebnis als Lektion ab: "Wir lernen draus. Und das ist alles auch hoffentlich in Vorbereitung auf nächstes Jahr."

Generell hätten ihn die Pirelli-Reifen an diesem Wochenende mehr beschäftigt als bisher. "Es war nicht einfach. Wir waren da nicht gerade in Bestform, denke ich. Es ist aber auch eine Strecke, die überaus fordernd ist, was das angeht. Da können wir vieles analysieren und daraus lernen."

Er sei in jedem Fall "nicht zufrieden", so Schumacher weiter. "Ich muss mir jetzt mal anschauen, was ich hätte besser machen können. Was wir als Team besser machen können, um diesen Anschluss nicht zu verlieren zu den anderen. Das ist mir im Moment etwas wichtiger, als hinten zu versuchen, um nichts rumzufahren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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