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Mick Schumacher über Formel-1-Comeback: "Liegt nicht in meiner Hand"

Mick Schumacher spricht am Rande des 24-Stunden-Rennens von Le Mans über seine Zukunftspläne: Alpine die einzig realistische Chance auf ein Formel-1-Comeback?

Mick Schumacher über Formel-1-Comeback: "Liegt nicht in meiner Hand"

Mick Schumacher peilt ein Comeback als Vollzeitrennfahrer in der Formel 1 an, wie er am Rande des 24-Stunden-Rennens von Le Mans bekräftigt hat. Der Deutsche wird am Samstag in sein Debüt beim Langstreckenklassiker für das Alpine-Team geben, wurde im Vorfeld jedoch schon auf seine Zukunftspläne angesprochen.

Auf die Frage, wie zuversichtlich er ist, für die kommende Saison ein Cockpit in der Königsklasse zu bekommen, sagt er: "Ich meine, selbstbewusst ist eine Sache, hoffnungsvoll eine andere. Im Moment mache ich meinen Job dort, wo ich ihn kontrollieren kann, denn ob ich einen Platz in der Formel 1 bekomme oder nicht, das liegt nicht in meiner Hand, aber ich weiß, dass ich dafür arbeite."

Sein Engagement beim Langstreckenprogramm für das französische Alpine-Team sei auch nur deswegen zusammengekommen, da der 25-Jährige seine Rolle als Mercedes-Reservefahrer, die er seit 2023 ausfüllt, weiterführen wollte, um im Formel-1-Fahrerlager präsent zu bleiben.

Als er gefragt wird, was die WEC gegenüber der Formel 1 attraktiv macht, antwortet er: "Für mich persönlich war es eher eine Entscheidung, die auf der Möglichkeit beruhte, meinen Job in der Formel 1 als Reservefahrer zu behalten. Die Verbindung zu den Formel-1-Teams zu haben, bei den Veranstaltungen anwesend zu sein, das war zu dieser Zeit mein Hauptaugenmerk."

"Die WEC ist hauptsächlich in Europa angesiedelt und hat acht Rennen. Das zu tun und die Formel 1 zu kombinieren, ist also die einzige Möglichkeit, die sich bietet."

Alpine die einzige Formel-1-Chance für Schumacher?

Beim Blick auf den Formel-1-Fahrermarkt scheint es für Schumacher wohl nur eine halbwegs aussichtreiche Chance für 2025 zu geben: sein derzeitiger WEC-Arbeitgeber Alpine. Esteban Ocon wird das französische Werksteam definitiv zum Ende der Saison verlassen, während der Vertrag von Teamkollege Pierre Gasly ausläuft.

Während eine Verlängerung mit Gasly angesichts der mangelnden Optionen für beide Seiten wahrscheinlich ist, dürfte der Favorit auf den zweiten Sitz wohl Alpine-Junior Jack Doohan sein, der bereits beim Großen Preis von Kanada im ersten Freien Training im A524 saß und zuletzt mehrere Tests absolviert hat.

Bei den anderen Teams dürfte Schumacher für 2025 schlechte Karten haben. Trotz seiner Reserverolle bei Mercedes wird höchstwahrscheinlich entweder Andrea Kimi Antonelli oder Max Verstappen im Auto sitzen, womit in der Theorie noch Plätze bei Aston Martin, Williams, Racing Bulls, Sauber und Haas frei wären.

Es gilt als offenes Geheimnis, dass Lance Stroll bei Aston Martin gesetzt ist, solange seinem Vater das Team gehört. Williams-Teamchef James Vowles soll kein großer Schumacher-Fan sein und andere Optionen in Erwägung ziehen, sollte seine Traumfahrerpaarung von Alexander Albon und Carlos Sainz nicht zustande kommen.

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko hat zuletzt bekräftigt, dass Schumacher bei Racing Bulls kein Thema ist, da man genügend eigene Junioren, allen voran Liam Lawson, in der Hinterhand hat, sollte man mit Daniel Ricciardo nicht verlängern. Wie Williams soll auch Sauber kein Interesse am Deutschen haben und auf einen anderen Fahrer zurückgreifen, sollte eine Sainz-Verpflichtung nicht klappen.

Eine Rückkehr zu Haas ist wohl auch nicht denkbar, nachdem Teameigentümer Gene Haas bereits 2022 Schumacher scharf kritisierte, als dieser noch aktiver Stammfahrer beim amerikanischen Team war. Bleibt somit am Ende ein weiteres Jahr WEC bei Alpine?

"Ich werde darüber nachdenken, wenn es an der Zeit ist, das zu tun", sagt er. "Denn im Moment sind wir noch vor der Halbzeitmarke, also denke ich, dass es ein bisschen früh für mich ist, über einen Plan B nachzudenken."

Mit Bildmaterial von circuitpics.de.

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