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Mick Schumacher: Warum die Saison 2022 wichtiger als 2021 wird

Mick Schumacher debütiert in der Saison 2021 in der Formel 1 - Haas-Teamchef Günther Steiner erklärt, warum das Jahr 2022 für ihn allerdings wichtiger wird

Mick Schumacher: Warum die Saison 2022 wichtiger als 2021 wird

Wer Mick Schumachers bisherige Karriere im Motorsport verfolgt hat, der hat bemerkt, dass der Deutsche in einer neuen Serie in der Regel ein Jahr Anlaufzeit braucht, bevor er ganz vorne mitfahren kann. In der Formel 4 holte er beispielsweise 2016 den Vizetitel, nachdem er seine Debütsaison 2015 auf Rang zehn beendet hatte.

Das setzte sich später in der Formel-3-EM und der Formel 2 fort. Hier gewann er jeweils in seinem zweiten Jahr in der Meisterschaft den Titel, nachdem er die Vorsaison jeweils auf dem zwölften Rang beendet hatte. Wird es in der Formel 1 ähnlich laufen? "Das müssen wir abwarten", sagt Schumacher selbst vor seinem Debüt in der Königsklasse.

"Natürlich ist es nicht mein Ziel, immer zwei Jahre zu fahren", stellt er klar und erklärt: "Mit der Erfahrung, die ich in den letzten Jahren gemacht hab', hab' ich alle Utensilien, um gut mitzufahren. Das ist natürlich das, was ich versuchen möchte: mein Bestes zu geben. Was dann die Zukunft bringt, müssen wir dann abwarten."

Schumacher will "immer alles wissen"

Die Steigerungen im zweiten Jahr sprechen dafür, dass die Lernkurve bei Schumacher extrem steil verläuft. Das könne "gut sein", sagt er selbst, erklärt aber auch: "Ist natürlich immer schwierig, über sich selbst zu sprechen, inwiefern man was gut macht und was schlecht macht. Es ist immer einfacher, das von außen zu beurteilen."

"Ich fühle mich eigentlich schon immer so, dass ich gern immer alles wissen möchte, dass ich so viel Informationen bekomme, wie ich kann", verrät er und erklärt: "Einfach damit ich, falls ich mal was brauche in einer Rennsituation oder in einer Situation mit den Ingenieuren zusammen, hundertprozentig sicher bin, was ich als Nächstes machen muss."

Experte Marc Surer erklärte im vergangenen Jahr gegenüber 'Motorsport-Total.com', dass Schumacher kein klassischer "Überflieger" sei, dafür aber "sehr schnell" lerne. "Bei Mick sehe ich die Begabung, dass er das, was er lernt, dann auch umsetzen kann. Das ist schlussendlich in der Formel 1 ganz, ganz wichtig", so Surer.

Steiner lobt: In zweiter Saison "immer zugeschlagen"

Ähnlich sieht es auch Schumachers neuer Teamchef Günther Steiner. Er "glaube schon", dass der Rookie ein guter Lerner sei. "Ich habe noch nicht mit ihm gearbeitet. Aber wenn man seine Resultate anschaut, war die erste Saison immer ... nicht schlecht, okay. Aber die zweite Saison hat er immer zugeschlagen", hat auch er bemerkt.

"Ich glaube, das kommt daher, weil er in der ersten Saison analysiert, was er besser machen kann, und in der zweiten setzt er es dann um. Anstatt zu probieren, gleich in der ersten Saison mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Er ist sehr cool darüber, dass er nicht in der ersten Saison zeigen muss, dass er überhaupt hierher gehört", so Steiner.

"Genau das ist auch mein Ziel in der Formel 1", verrät der Haas-Teamchef und erklärt: "Das erste Jahr gehen wir als Lernjahr hin, das wissen wir. [2021] wird ein Übergangsjahr. Und dann das zweite Jahr wollen wir das Beste aus den Jungs rausholen." Mick Schumacher wird bei seinem neuen Team also genug Zeit bekommen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Mick Schumacher
Teams Haas F1 Team
Urheber Ruben Zimmermann