Mick Schumacher zufrieden: Latifi war in Reichweite

Mick Schumacher kam beim Formel-1-Rennen in Austin erneut als Vorletzter ins Ziel, zeigte sich aber zufrieden - Was er über den Zwischenfall mit Max Verstappen denkt

Mick Schumacher zufrieden: Latifi war in Reichweite

Auf die Frage, wie er das Formel-1-Rennen in Austin empfand, hatte Mick Schumacher eine kurze und knackige Antwort parat: "Warm!" Das anschließende Lachen zeigte, dass der Haas-Pilot trotz Platz 16 in Texas guter Laune war. "Es hat viel Spaß gemacht. Es war schwierig, die Reifen am Leben zu halten, wie erwartet. Aber ich glaube, generell können wir echt zufrieden sein", bilanziert der 22-Jährige.

Vor allem die Tatsache, dass er im Rennverlauf mit dem angeschlagenen Alpine von Esteban Ocon mithalten konnte, stimmte Schumacher froh. "Selbst wenn sein Auto nicht hundertprozentig intakt war, war es trotzdem spaßig", sagt er.

Zudem konnte er nach eigener Aussage gegen Rennende noch auf Williams-Pilot Nicholas Latifi aufholen, doch es reichte nicht mehr, um einen Angriff auf den Kanadier starten zu können. "Ich glaube, die Strategie, die sie hatten, war einfach besser heute. Von daher müssen wir schauen, was wir besser machen können für nächstes Mal", sagt Schumacher.

Schumacher über Verstappen-Szene: Er hat ja gewonnen!

Apropos besser machen: In der Schlussphase geriet Schumacher als zu Überrundender unfreiwillig mitten in das Duell um den Rennsieg zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton. Von außen machte es den Eindruck, als ob sich Schumacher zumindest besser hätte verhalten können.

Verstappen selbst tobte am Funk, der Haas möge sich doch bitte aus dem Weg machen. Doch Schumacher sieht die Sache anders, er habe Verstappen ja sogar indirekt geholfen. "Im Endeffekt hat er DRS gekriegt von mir in der letzten Runde, von daher glaube ich, hat es sich ausgezahlt", sagt er.

Ohnehin könne er sich "auch nicht in Luft auflösen, ich muss ja auch mein Rennen weiterfahren", stellt Schumacher klar und schiebt nach: "Er hat ja das Rennen gewonnen." Schumacher selbst distanzierte seinen Teamkollegen Nikita Masepin um knapp anderthalb Minuten.

Steiner: Rennen verlief nach Plan

Insgesamt war das Haas-Team mit dem Rennverlauf zufrieden, auch wenn mit Schumacher und Masepin wieder nur die beiden letzten Plätze drin waren. "Es war nicht schlecht", sagt Teamchef Günther Steiner. Einzig die Kopfstütze am Auto von Masepin, die nicht richtig verschraubt war, bildete ein Problem.

"Der Rest verlief nach Plan. Wir haben einige Dinge gelernt, besonders die Fahrer, wenn es um das Reifenmanagement geht. Das war recht schwierig, aber das galt für alle. Sie haben einen guten Job gemacht und das Beste herausgeholt", sagt Steiner.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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