Mika Häkkinens Sohn Hugo: Lieber Fußball als Rennsport

Mika Häkkinens Sohn Hugo hat im Kartsport schon einige Erfolge erzielt. Nun hat er aber beschlossen, den Helm an den Nagel zu hängen und sich nicht die Formel 1 als Ziel gesetzt.

Nicht jeder Rennfahrersohn muss unbedingt auch Rennfahrer werden, auch wenn Piloten wie Nico Rosberg, Max Verstappen, Carlos Sainz Jr., Nelson Piquet Jr., Jolyon Palmer oder Mick Schumacher die Theorie zu bestätigen scheinen, dass sich Benzin im Blut vererbt.

Hugo Häkkinen war ebenfalls auf dem Weg, in die Fußstapfen seines Vaters Mika zu treten und war in der französischen Kartszene auch recht erfolgreich. 2012 und 2013 gehörte er in der Kadetten-Klasse zu den Schnellsten.

Nun hat der 15-jährige aber offenbar die Lust am Rennfahren verloren und will seine Karriere aufgeben.

„Hugo hat sich im Kartsport versucht, aber es war nicht seine Leidenschaft“, schrieb Mika Häkkinen in seinem Blog auf der McLaren-Website.

„Er ist jetzt 15 und seine Leidenschaft ist Fußball. Er will unbedingt versuchen, Profifußballspieler zu werden und ich werde ihn dabei unterstützen.“

Der Weltmeister von 1998 und 1999 ist nicht enttäuscht, dass sein Sohn nicht Rennfahrer werden will. „Ich hätte ihn dabei unterstützt, wenn er es gewollt hätte. Man unterstützt seine Kinder bei dem was sie tun wollen, oder?“

„Aber für den Sohn eines zweimaligen Formel-1-Weltmeisters ist es schwer, denn das macht alles viel schwieriger und leichter zugleich – fragt nur meinen alten Freund und Rivalen Damon Hill.“

Dessen Sohn Josh hat vor zwei Jahren übrigens auch seine Rennkarriere aufgegeben – um Musiker zu werden.

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Rennserien Formel 1 , Kart
Fahrer Mika Häkkinen , Hugo Hakkinen
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