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Millionen-Plus: Wie die FIA 2025 die Finanzwende geschafft hat

Die FIA schreibt wieder tiefschwarze Zahlen - Der Automobil-Weltverband meldet für das Jahr 2025 das stärkste Finanzergebnis seit einem Jahrzehnt

Millionen-Plus: Wie die FIA 2025 die Finanzwende geschafft hat

Fotomontage: FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem neben einem FIA-Logo

Foto: Getty Images

Mit einem operativen Gewinn von 6,7 Millionen Euro bei einem Umsatz von 191,7 Millionen Euro hat der Automobil-Weltverband FIA das Geschäftsjahr 2025 in einem dicken Plus abgeschlossen. Um satte 43 Prozent stieg der Profit im Vorjahr an. Zurückzuführen ist dieser wirtschaftliche Erfolg unter anderem auf den Sparkurs von FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem.

Es ist das stärkste operative Ergebnis des Verbandes seit zehn Jahren. Seit 2021 wurde die Strategie innerhalb der FIA umgestellt, um sich wirtschaftlich für die Zukunft besser aufzustellen. Diese Arbeit scheint 2025 erste reife Früchte getragen zu haben, nachdem die FIA 2024 erstmals wieder in die Gewinnzone gerutscht war. Im Vergleich: 2021 wurde von ein operativer Verlust von 24 Millionen Euro erzielt.

Doch wie hat die FIA das hinbekommen? Der operative Cashflow stiegt auf 53,7 Millionen Euro, während sich die Barmittel am Ende des Jahres auf 43,6 Millionen Euro verdoppelt haben. Hinzu kommt, dass es keine Finanzschulden gab. Dieses Ergebnis könnte in Zukunft dem Motorsport, aber auch der allgemeinen Mobilität zugutekommen.

Wichtige Einnahmen durch den Motorsport

Das überschüssige Geld könnte nämlich in FIA-Meisterschaften, Mitgliederclubs, Mitarbeiter, Verkehrssicherheit, Nachhaltigkeit und Mobilitätsprogramme investiert werden. Bereits jetzt haben sich einige Bereiche als äußerst profitabel erwiesen. Dazu gehörten die Weiterentwicklung eines neuen Promoter-Prozesses für die Rallye-WM (WRC) zu verbesserten kommerziellen Bedingungen, eine starke Performance der Langstrecken-WM (WEC) sowie die Umsetzung neuer Reglements.

Die langfristige Vertragsverlängerung mit dem Promoter der Formel-E-Weltmeisterschaft, der Formula E Holdings Limited, erwirtschaftete einen Ertrag von 20 Millionen Euro. Hinzu kamen neue Partner mit globalen Marken und Technologieexperten, die zum Wachstum des allgemeinen Umsatzvolumen beitragen. Dazu gehören Unternehmen wie DHL, Rolex, Hankook, AlphaTauri, Siemens und Tomorrow.io.

Trotz der Sparmaßnahmen wurden innerhalb der FIA im Jahr 2025 mehr Mitarbeiter fest eingestellt. 308 Festangestellt wurden gezählt, etwa 14 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Diese Investition in Know-how soll sich im Laufe der kommenden Jahre weiter auszahlen. Sie sind laut der FIA der Grundstein, um sämtliche Projekte im Bereich Motorsport, aber auch Mobilität effizient und wirtschaftlich umzusetzen.

Sparkurs und Disziplin

"Sechs Monate nach Beginn meiner zweiten Amtszeit als FIA-Präsident setze ich mich weiterhin dafür ein, einen profitablen und finanziell nachhaltigen Betrieb zu gewährleisten", sagt FIA-Präsident bin Sulayem. "Heute bin ich stolz darauf, dass wir diesen Auftrag weiter erfüllt haben, indem wir das stärkste operative Ergebnis der FIA seit zehn Jahren erzielt und auf den seit 2021 erzielten erheblichen Fortschritten aufgebaut haben."

"Die Verbesserung der Governance, der Transparenz und der finanziellen Gesundheit der FIA war ein zentrales Versprechen in meinem Wahlprogramm, und wir haben die Organisation in einen widerstandsfähigeren und professionelleren Verband verwandelt."

"Ich werde weiterhin eng mit allen Stakeholdern zusammenarbeiten, um positive Veränderungen in der gesamten FIA voranzutreiben und langfristigen Mehrwert für unsere Mitgliedsclubs, unsere Meisterschaften, unsere Mitarbeiter sowie unsere weltweiten Mobilitäts- und Motorsport-Gemeinschaften zu schaffen."

Die FIA wies zum Jahresende eine starke Finanzlage aus: Die flüssigen Mittel machten 73 Prozent der Bilanz aus - ein Plus von 6 Prozent im Jahresvergleich. Die Eigenkapitalquote lag bei 49 Prozent, und es bestanden keine Finanzschulden.

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