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Mit Türkei: Das ist der finale Entwurf für den F1-Kalender 2020

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Mit Türkei: Das ist der finale Entwurf für den F1-Kalender 2020
Autor:
Co-Autor: Filip Cleeren

Die Türkei steht vor der Rückkehr in den Formel-1-Kalender: So würde der aktuelle Entwurf mit 17 WM-Läufen aussehen

Die Formel 1 steht kurz vor der Veröffentlichung des finalen Kalenders der Saison 2020. Vier weitere Rennen sollen nach dem bislang letzten feststehenden Grand Prix in Imola noch folgen, von denen drei Rennen im Nahen Osten schon seit einiger Zeit als sicher gelten. Zusätzlich soll auch die Türkei eine Rückkehr in den Grand-Prix-Kalender feiern.

Istanbul war bereits von 2005 bis 2011 Teil der Formel 1, spielte für internationale Events in den vergangenen Jahren jedoch keine Rolle. Eine Rückkehr gilt daher als Überraschung, dennoch deuten die Zeichen verstärkt darauf hin. Geplant ist das Rennen aktuell für den 15. November - zwei Wochen nach dem Rennen in Imola (1. November).

Nach einer weiteren Pause würden zwei Rennen in Bahrain stattfinden (29. November und 6. Dezember), von denen eines weiterhin auf dem äußeren Kurs in Sachir geplant ist. Das Finale soll am 13. Dezember in Abu Dhabi steigen. Diese Termine müssen jedoch erst noch offiziell bestätigt werden.

Jerez und Asien außen vor

Damit hätte die Formel 1 am Ende 17 Rennen und würde in den Bereich der anvisierten 15 bis 18 Rennen fallen. Vor allem hätte man dann auch die Marke von 15 Rennen überschritten, die die vollen TV-Gelder garantiert.

Eine Reise ins östliche Asien steht derweil nicht mehr auf dem Plan. Vietnam, China und auch Malaysia galten als Kandidaten für einen Abstecher mit mindestens zwei Rennen, doch aufgrund der aktuellen Coronasituation hat man davon Abstand genommen. In Europa galt noch Jerez als möglicher Kandidat, doch auch das ist keine Option mehr.

Somit gilt nur noch die Türkei als neuer Aufnahmekandidat. Mit Kimi Räikkönen (2005), Lewis Hamilton (2010) und Sebastian Vettel (2011) haben bereits drei aktuelle Grand-Prix-Piloten in Istanbul gewonnen. Der Deutsche hatte 2006 auf der Strecke sogar sein Formel-1-Debüt gefeiert - als Testfahrer von BMW-Sauber.

Kurve 8 keine Herausforderung mehr?

Eine Rückkehr der Türkei wird von den Piloten positiv aufgenommen: "Das wäre mega", sagt Romain Grosjean, der 2011 den Saisonauftakt der GP2-Serie auf der Strecke gewonnen hatte. "Das wäre richtig geil. Das ist so eine coole Strecke." Dem würde sich auch Esteban Ocon anschließen: "Das sieht wirklich cool aus. Es wäre toll, wenn sie in den Kalender kommt."

Felipe Massa, Ferrari 248 F1 leads at the start

Felipe Massa, Ferrari 248 F1 leads at the start

Foto: Sutton Images

Bekannt ist Istanbul vor allem für die schnelle Kurve 8, die mit ihren vier Scheitelpunkten eine gewaltige Herausforderung für die Fahrer war. 2020 könnte die Kurve jedoch ihren Schrecken verlieren, fürchtet Alexander Albon: "Die wird spielend Vollgas gehen in diesen Autos", sagt der Red-Bull-Pilot.

Dennoch würde auch er ein Comeback begrüßen: "Liberty und die Formel 1 leisten hervorragende Arbeit, solche Strecken auszuwählen. Ich weiß nicht, ob es gewollt ist oder ob sie einfach Strecken nehmen, die frei sind", sagt er. "Aber Mugello, Imola, Türkei: Wir gehen auf einige der besten Strecken der Welt. Ich bin dafür!"

Der mutmaßliche restliche Formel-1-Kalender 2020 nach Wochen

7. Belgien, Spa-Francorchamps - 30. August

8. Italien, Monza - 6. September

9. Toskana, Mugello - 13. September

-

10. Russland, Sotschi - 27. September

-

11. Eifel, Nürburgring - 11. Oktober

-

12. Portugal, Portimao - 25. Oktober

13. Emilia-Romagna, Imola - 1. November

-

14. Türkei, Istanbul - 15. November

-

15. Bahrain, Sachir - 29. November

16. Bahrain, Sachir - 6. Dezember

17. Abu Dhabi, Yas Marina - 13. Dezember

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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